Sally Field erklärt Absage an Kultkomödie „Der Club der Teufelinnen“

Sally Field hat nun offen darüber gesprochen, warum sie eine Rolle im Filmklassiker Der Club der Teufelinnen abgelehnt hat. Die heute 79 Jährige sollte ursprünglich die Figur Annie Paradis spielen, die später von Diane Keaton übernommen wurde.

Im Interview erklärte Field, dass ihr die Rolle inhaltlich einfach nicht zugesagt habe. Sie habe grundsätzlich ein Problem mit Figuren, bei denen sich die Geschichte vor allem darum dreht, dass ältere Frauen nach Liebe suchen oder ihre Beziehung wiederbeleben wollen. Ihrer Meinung nach hätten Frauen deutlich mehr zu erzählen als solche Themen.

Zudem spielte auch ein ganz praktischer Grund eine Rolle bei ihrer Entscheidung. Am Ende des Films steht eine musikalische Szene, in der die Hauptfiguren gemeinsam auftreten. Für Field kam das nicht infrage, da sie sich selbst nicht als Sängerin sieht. Sie betonte, dass sie diese Sequenz nicht glaubwürdig hätte umsetzen können.

Rückblickend zeigte sich Sally Field jedoch überzeugt, dass die endgültige Besetzung die richtige war. Diane Keaton sei perfekt für die Rolle gewesen und habe genau das mitgebracht, was die Figur brauche. Sie selbst hätte dem Charakter nicht die gleiche Wirkung verleihen können.

Der Film erzählt die Geschichte von drei Freundinnen, die nach einem Schicksalsschlag wieder zusammenfinden und feststellen, dass ihre Ehen gescheitert sind. Gemeinsam beschließen sie, ihr Leben neu zu ordnen und sich nicht länger von ihren Ex Partnern bestimmen zu lassen. Neben Keaton waren auch Bette Midler und Goldie Hawn in weiteren Hauptrollen zu sehen.

Mit ihren Aussagen gibt Sally Field einen seltenen Einblick in die Gründe, warum Schauspieler selbst große Projekte ablehnen. In diesem Fall war es eine Mischung aus inhaltlichen Bedenken und persönlichen Vorlieben, die sie zu ihrer Entscheidung führte.

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