„Project Hail Mary“ startet mit 81 Millionen Dollar in den USA und 141 Millionen weltweit

Der Science-Fiction-Film Project Hail Mary von Phil Lord und Christopher Miller ist mit einem starken Einspielergebnis in die Kinos gestartet. In den USA spielte das Weltraumepos zum Auftakt 81 Millionen Dollar ein, weltweit liegt der Start bei 141 Millionen Dollar.

Ursprünglich war für das Wochenende nur ein Debüt von etwas mehr als 50 Millionen Dollar erwartet worden. Doch der Film legte deutlich stärker los, nachdem sowohl Kritiker als auch Publikum den warmherzigen Abenteuerfilm sehr positiv aufgenommen hatten. Die Verfilmung basiert auf dem Roman von Andy Weir und wurde von Drew Goddard adaptiert, der bereits „Der Marsianer“ erfolgreich für die Leinwand umgesetzt hatte.

In der Hauptrolle ist Ryan Gosling zu sehen, außerdem gehört Sandra Hüller zum Cast. Die Geschichte dreht sich um einen Naturwissenschaftslehrer, der auf einer Mission zur Rettung von gleich zwei Welten einen ungewöhnlichen Verbündeten findet.

Project Hail Mary: Starke Eröffnung für ein Originalfilm

Mit seinem US-Start gehört „Project Hail Mary“ zu den seltenen Originalfilmen, die in den vergangenen zehn Jahren ohne Franchise- oder Fortsetzungsbonus derart stark eröffneten. Laut Bericht ist er erst der zweite nicht-franchisegebundene Film des vergangenen Jahrzehnts, der in Nordamerika auf 80 Millionen Dollar oder mehr kam — nach Christopher Nolans „Oppenheimer“ mit 82 Millionen Dollar. Ebenfalls in dieser Spitzengruppe liegt „Us“ mit 71 Millionen Dollar.

Auch international läuft der Film breit an: 82 Märkte sind zum Start dabei, darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Mexiko, Brasilien, Australien, Südkorea, Japan und China.

Amazon-MGM-Vertriebschef Kevin Wilson sprach von einem besonderen Kinomoment. Schon nach frühen Vorführungen und starken Vorverkäufen sei spürbar gewesen, dass der Film groß werden könnte.

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