Curtis Hanson, auch bekannt als Curtis Lee Hanson, war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er wurde am 24. März 1945 in Reno, Nevada, geboren und starb am 20. September 2016 in Los Angeles. Hanson besuchte die Montclair College Preparatory School. Zu seinen frühen Erfolgen gehörten die Thriller „Die Hand an der Wiege“ und „Am wilden Fluß“. Mit „L.A. Confidential“ gelang ihm 1997 ein Film, für den er den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch erhielt und außerdem für die Regie und die Produktion nominiert wurde. Später inszenierte er „Die WonderBoys“, drehte das Video zu Bob Dylans „Things Have Changed“ und verfilmte mit „8 Mile“ die Lebensgeschichte von Eminem. 2005 folgte die romantische Komödie „In den Schuhen meiner Schwester“. 2011 führte er bei dem Fernsehfilm „Too Big to Fail – Die große Krise“ Regie. Hanson wirkte zudem als Vorsitzender der UCLA Film & Television Archives an der Bewahrung alter Filme mit. 2012 erkrankte er an Demenz und gab seine Tätigkeit auf.
Filme
2012 – Mavericks - Lebe deinen Traum
2011 – Too Big to Fail - Die große Krise
2011 – Ein Jahr vogelfrei!
2007 – Glück im Spiel
2005 – In den Schuhen meiner Schwester
2002 – 8 Mile
2000 – Die WonderBoys
1997 – L.A. Confidential
1994 – Am wilden Fluss
1992 – Die Hand an der Wiege
1990 – Todfreunde - Bad Influence
1987 – Evil Town
1987 – Das Schlafzimmerfenster
1986 – The Children of Times Square
1983 – Die Aufreißer von der Highschool
1980 – The Little Dragons
1978 – Dein Partner ist der Tod
1972 – Sweet Kill Serien
2009 – Three Rivers Medical Center
2002 – Greg the Bunny
