Emile Ardolino war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Theaterschauspieler.
Er ist Sohn der italienischen Einwanderer Emilio und Ester Ardolino, wurde in einem Vorort von Queens geboren.
Ardolino begann seine Laufbahn als Schauspieler am Broadway, doch wechselte er bald darauf hinter die Kamera. Zu seinen bevorzugten Frühwerken zählten Dokumentationen, die sich mit der Geschichte und der Entwicklung des Tanzens auseinandersetzen. So drehte er unter anderem 1983 den Dokumentarfilm He Makes Me Feel Like Dancin’, mit Jacques d’Amboise als Hauptdarsteller. Für diesen Film, der einen Lehrer beim Tanzunterricht mit New Yorker Kindern zeigt, wurde Ardolino 1984 mit dem Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Ende der 1980er Jahre wechselte Ardolino zum Spielfilm. Sein wohl bekanntester Film sollte der 1987 produzierte Kassenschlager Dirty Dancing werden. Einen weiteren Höhepunkt seiner kurzen Karriere bildete die Filmkomödie Sister Act, 1992 produziert.
Filme
1994 – Gypsy
1993 – George Balanchine's Der Nussknacker
1992 – Sister Act - Eine himmlische Karriere
1990 – Drei Männer und eine kleine Lady
1989 – Ein himmlischer Liebhaber
1987 – Dirty Dancing
1986 – The Rise and Rise of Daniel Rocket
1985 – A Midsummer Night's Dream
1984 – Good Morning, Mr. Orwell
1983 – He Makes Me Feel Like Dancin'
1982 – Rumpelstilzchen
1982 – Alice at the Palace
1981 – Leonard Bernstein's Mass
1980 – Nureyev and the Joffrey Ballet: Tribute to Nijinsky
1979 – When Hell Freezes Over, I'll Skate
1979 – Baryshnikov at the White House Serien
1982 – Große Märchen mit großen Stars
1982 – American Playhouse
