Eugene Allen „Gene“ Hackman war ein US-amerikanischer Schauspieler und mehrfacher Golden-Globe- sowie zweifacher Oscar-Preisträger. Hackman, der seine Filmkarriere 2004 beendet hat, zählte zu den führenden amerikanischen Charakterdarstellern.
Nach mehreren Auftritten am Broadway und im Fernsehen (The United States Steel Hour) spielte Gene Hackman 1961 in seinem ersten Kinofilm, Der Tollwütige, mit. 1964 lernte er bei den Dreharbeiten zu Lilith Warren Beatty kennen, der ihm drei Jahre später eine Rolle in dem Verbrecher-Drama Bonnie und Clyde verschaffte. Für seine Darstellung des Gangsters Buck Barrow wurde er als Bester Nebendarsteller für einen Oscar nominiert. 1970 erhielt er für seine Rolle in dem Familiendrama Kein Lied für meinen Vater erneut eine Nominierung.
Gene Hackman war bereits über 40 Jahre alt, als ihm 1971 mit French Connection – Brennpunkt Brooklyn der internationale Durchbruch gelang. Hackman trat als fanatischer Drogenfahnder „Popeye“ Doyle in Erscheinung und wurde für seine Darstellung mit einem Oscar ausgezeichnet.
Hackman hatte sich in Hollywood nun endgültig als einer der führenden Charakterdarsteller etabliert und konnte diesen Status gut drei Jahrzehnte lang halten.
Nach French Connection folgten Auftritte in Die Höllenfahrt der Poseidon, Asphalt-Blüten mit Al Pacino und Der Dialog von Francis Ford Coppola. 1975 spielte er unter der Regie von Arthur Penn in einem der wichtigsten Neo-Noir-Filme, Die heiße Spur. 1978, 1980 und 1987 spielte er in den Superman-Filmen mit Christopher Reeve den Bösewicht und Superman-Gegenspieler Lex Luthor. 1983 spielte er in Ted Kotcheff's Kriegsfilm Die verwegenen Sieben zusammen mit Fred Ward die Hauptrolle. Für seine Rolle als FBI-Agent Anderson in dem Südstaaten-Drama Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses wurde er 1988 abermals für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert.
In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren schien Hackman bei der Rollenauswahl weniger anspruchsvoll zu sein und allein zwischen 1988 und 1991 war der Darsteller in elf Filmen zu sehen.
Gene Hackman gelang es ab 1992, seine Karriere durch eine sorgfältige Rollenauswahl wieder zu stabilisieren. Einige seiner größten kommerziellen Erfolge konnte er in den 1990er Jahren feiern. Unter anderem wirkte er in Clint Eastwoods Spätwestern Erbarmungslos, wofür er einen Oscar als Bester Nebendarsteller erhielt. Darüber hinaus war er in der Grisham-Verfilmung Die Firma, in dem Western Schneller als der Tod und als U-Boot-Kommandant in dem Meuterei-Film Crimson Tide zu sehen. In Der Staatsfeind Nr. 1 war er an der Seite von Will Smith zu sehen. In den Filmkomödien Schnappt Shorty, The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel, Die Royal Tenenbaums und Heartbreakers – Achtung: Scharfe Kurven! stellte er sein komisches Talent unter Beweis.
2003 stand er in dem Gerichtsdrama Das Urteil, das einzige Mal mit seinem Freund Dustin Hoffman vor der Kamera. Sein bisher letzter Film war die Komödie Willkommen in Mooseport (2004) an der Seite von Ray Romano. Bis 2004 wirkte er in über 80 Filmproduktionen mit.
Am 7. Juli 2004 gab Hackman bekannt, dass er keine weiteren Filmangebote habe und er davon ausgehe, dass seine Filmkarriere zu Ende sei.
Filme
2025 – Breakdown: 1975
2025 – The Last Days of Gene Hackman: ABC News Special
2024 – Remembering Gene Wilder
2021 – Quentin Tarantino: From a Movie Buff to a Hollywood Legend
2019 – Sacheen: Breaking the Silence
2017 – Pattern Recognition
2017 – We, the Marines
2016 – The Unknown Flag Raiser of Iwo Jima
2014 – Electric Boogaloo
2013 – Eastwood Directs: The Untold Story
2009 – I Knew It Was You: Rediscovering John Cazale
2008 – Revolution! The Making of 'Bonnie and Clyde'
2006 – Superman II - Richard Donner Cut
2005 – Shipibo Konibo: A Rite of Passage
2004 – Willkommen in Mooseport
2004 – Imaginary Witness: Hollywood and the Holocaust
2003 – Das Urteil - Jeder ist käuflich
2002 – Page to Screen: 'The Silence of the Lambs'
2002 – All on Accounta Pullin' a Trigger
2002 – Eastwood & Co.: Making 'Unforgiven'
2001 – De Superman à Spider-Man: L'aventure des super-héros
2001 – With the Filmmaker: Wes Anderson
2001 – Im Fadenkreuz - Allein gegen alle
2001 – Heist - Der letzte Coup
2001 – Die Royal Tenenbaums
2001 – Making the Connection: Untold Stories of The French Connection
2001 – Will Shuster's Zozobra™ de Santa Fe
2001 – Heroes of Iwo Jima
2001 – Making 'Superman': Filming the Legend
2001 – Taking Flight: The Development of 'Superman'
2001 – Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven!
2001 – Mexican
2000 – Clint Eastwood: Out of the Shadows
2000 – Under Suspicion – Mörderisches Spiel
2000 – Helden aus der zweiten Reihe
2000 – The Poughkeepsie Shuffle: Tracing 'The French Connection'
1999 – Hitchcock, Selznick und das Ende von Hollywood
1998 – Der Staatsfeind Nr. 1
1998 – Antz
1998 – Im Zwielicht
1997 – Sports on the Silver Screen
1997 – Absolute Power
1996 – Die Kammer
1996 – Extrem... mit allen Mitteln
1996 – The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel
1996 – Making Frankensense of Young Frankenstein
1995 – Schnappt Shorty
1995 – Crimson Tide – In tiefster Gefahr
1995 – Schneller als der Tod
1995 – The Making of 'Crimson Tide'
1994 – Clint Eastwood: The Man from Malpaso
1994 – Shurtleff on Acting
1994 – Wyatt Earp – Das Leben einer Legende
1993 – Geronimo
1993 – Die Firma
1992 – Earth and the American Dream
1992 – Eastwood & Co.: Making 'Unforgiven'
1992 – Erbarmungslos
1991 – Company Business
1991 – Das Gesetz der Macht
1990 – Narrow Margin - 12 Stunden Angst
1990 – Grüße aus Hollywood
1990 – Der Harte und der Zarte
1989 – Die Killer-Brigade
1988 – Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses
1988 – Die Trottel vom Texas-Grill
1988 – Eine andere Frau
1988 – BAT 21 - Mitten im Feuer
1988 – Sein letzter Kampf
1987 – No Way Out - Es gibt kein Zurück
1987 – Superman IV – Die Welt am Abgrund
1986 – Freiwurf
1986 – Power - Weg zur Macht
1985 – Target - Zielscheibe
1985 – Zweimal im Leben
1983 – Die verwegenen Sieben
1983 – Zwei vom gleichen Schlag
1983 – Unverstanden
1983 – Under Fire
1983 – The Making of 'Superman II'
1983 – Eureka
1982 – Superman-Der Film - Making of
1981 – Reds
1981 – Jede Nacht zählt
1980 – Superman II – Allein gegen alle
1978 – Superman
1978 – Formula 1 - Febbre della velocità
1977 – Marschier oder stirb
1977 – Die Brücke von Arnheim
1977 – Das Domino Komplott
1975 – Abenteurer auf der Lucky Lady
1975 – 700 Meilen westwärts
1975 – Die heiße Spur
1975 – French Connection II
1974 – Frankenstein Junior
1974 – Zandys Braut
1974 – Der Dialog
1973 – Asphalt-Blüten
1973 – On the Road with: Scarecrow
1972 – Die Höllenfahrt der Poseidon
1972 – Die Professionals
1972 – Cisco Pike
1971 – French Connection - Brennpunkt Brooklyn
1971 – Leise weht der Wind des Todes
1971 – Frauen der Ärzte
1970 – Kein Lied für meinen Vater
1969 – Verschollen im Weltraum
1969 – Schussfahrt
1969 – Die den Hals riskieren
1969 – Ausbruch der Verdammten
1969 – The Sky Divers
1968 – Shadow on the Land
1968 – Bullen - wie lange wollt ihr leben?
1967 – 25 000 Dollar für einen Mann
1967 – Bonnie und Clyde
1967 – A Covenant with Death
1967 – Shanghai Jack
1966 – Hawaii
1964 – Lilith
1961 – Der Tollwütige
Close-Up on The Conversation Serien
2023 – The Playboy Murders
2007 – American Food Trip - mit Guy Fieri
2006 – America's Game: The Super Bowl Champions
1999 – The Directors
1994 – Ungeschminkt
1986 – American Masters
1985 – Larry King Live
1981 – Entertainment Tonight
1978 – The South Bank Show
1978 – Ciné regards
1977 – The Hollywood Greats
1974 – Dinah!
1973 – The American Film Institute Salute to ...
1971 – Film '72
1971 – V.I.P. Schaukel
1968 – Rowan & Martin's Laugh-In
1967 – Invasion von der Wega
1966 – CBS Playhouse
1966 – Hawk
1965 – F.B.I.
1965 – The Trials of O'Brien
1963 – East Side/West Side
1962 – The Merv Griffin Show
1962 – The Tonight Show Starring Johnny Carson
1961 – The Mike Douglas Show
1961 – The DuPont Show of the Week
1961 – Preston & Preston
1961 – Tallahassee 7000
1960 – Route 66
1958 – Gnadenlose Stadt
1953 – The United States Steel Hour
1953 – Oscar Verleihung
1944 – Golden Globe Awards
