Glenn Ford

Glenn Ford, geboren am 1. Mai 1916 in Quebec City, Quebec, Kanada, und gestorben am 30. August 2006 in Beverly Hills, war ein kanadisch-US-amerikanischer Schauspieler. Er wurde unter seinem Geburtsnamen Gwyllyn Samuel Newton Ford geboren und war auch als Gwyllyn Ford bekannt. Den Künstlernamen wählte er als Anspielung auf den Ort Glenford, in dem sein Vater eine Firma besaß und Ford einen großen Teil seiner Kindheit verbrachte. Bekannt wurde er 1940 an der Seite von Rita Hayworth in „The Lady in Question“. Mit ihr drehte er später noch vier weitere Filme, darunter „Gilda“ und „Liebesnächte in Sevilla“. In den 1940er- und 1950er-Jahren spielte Ford vor allem in Western und Film noirs. Er war dabei häufig als aufrechter Held zu sehen, übernahm aber auch dunklere Figuren, etwa in „Der Richter von Colorado“ und „Zähl bis drei und bete“. Unter der Regie von Fritz Lang stand er in „Heißes Eisen“ und „Lebensgier“ vor der Kamera. In „Die Saat der Gewalt“ spielte er einen Lehrer, in „Menschenraub“ den Vater eines entführten Jungen. Später zeigte er in Komödien wie „Das kleine Teehaus“, „Die unteren Zehntausend“ und „Vater ist nicht verheiratet“ eine andere Seite seines Spiels. Für seine Arbeit erhielt er unter anderem den Golden Globe Award, den Donostia Award, die Ehrenlegion und einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

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