Jean Simmons

Jean Simmons war eine britisch-US-amerikanische Schauspielerin. Sie wurde am 31. Januar 1929 in Crouch Hill in London geboren und starb am 22. Januar 2010 in Santa Monica. Mit 14 Jahren kam sie an die Aida Foster Theatre School, kurz darauf wurde sie von einem Talentsucher entdeckt. Ihren frühen Durchbruch hatte sie 1945 als junge Estella in David Leans Verfilmung von „Große Erwartungen“. Bekannt wurde sie auch durch ihre Rolle in „Die schwarze Narzisse“ und als Ophelia in Laurence Oliviers „Hamlet“. Für ihre Darstellung in „Hamlet“ erhielt sie eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin. 1950 heiratete sie Stewart Granger und ging mit ihm nach Hollywood. Dort arbeitete sie unter anderem für 20th Century Fox und spielte in „Das Gewand“, „Sinuhe der Ägypter“ und „Spartacus“. 1958 übernahm sie an der Seite von Gregory Peck die weibliche Hauptrolle in „Weites Land“. 1960 heiratete sie den Regisseur Richard Brooks, der ihr in „Elmer Gantry“ eine Rolle gab. Für „Happy End für eine Ehe“ wurde sie 1969 ein zweites Mal für einen Oscar nominiert. In den 1980er- und 1990er-Jahren stand sie vor allem für das Fernsehen vor der Kamera, darunter in „Fackeln im Sturm“ und in einer TV-Fassung von „Große Erwartungen“, in der sie Miss Havisham spielte. 1995 gehörte sie zum Ensemble von „Ein amerikanischer Quilt“. Ihren letzten Kinoauftritt hatte sie 2009 in „Shadows in the Sun“.

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