Nina Foch war eine US-amerikanische Film- und Theaterschauspielerin niederländischer Herkunft. Sie wurde am 20. April 1924 in Leiden als Nina Consuelo Maud Fock geboren und starb am 5. Dezember 2008 in Los Angeles. Aufgewachsen ist sie in Manhattan; ihre Eltern waren der niederländische Komponist Dirk Foch und die Sängerin und Schauspielerin Consuelo Flowerton. Foch studierte an der American Academy of Dramatic Arts und an der Stella Adler Studio of Acting. 1943 unterschrieb sie bei Columbia Pictures ihren ersten Vertrag. Ihr Filmdebüt gab sie mit „Wagon Wheels West“, im selben Jahr folgte „The Return of the Vampire“. Auf der Bühne stand sie ab 1947 am Broadway, später auch als Cordelia in einer „König Lear“-Produktion. Zu ihren bekanntesten Filmen gehören „Ein Amerikaner in Paris“, „Die zehn Gebote“ und „Spartacus“. Für ihre Rolle in „Die Intriganten“ wurde sie 1955 für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. 1959 arbeitete sie als Regieassistentin von George Stevens bei „Das Tagebuch der Anne Frank“. 1996 führte sie gemeinsam mit Deborah Raffin Regie bei „Family Blessings“. Ab den 1960er Jahren unterrichtete sie außerdem an der USC und am American Film Institute.
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