Paul Haggis

Haggis begann seine Karriere als Autor für Fernsehsendungen wie „Love Boat“, „One Day at a Time“, „Diff'rent Strokes“ und „The Facts of Life“. Bei „The Facts of Life“ erhielt er auch seine erste Nennung als Produzent. In den 1980er- und 1990er-Jahren schrieb er Drehbücher für Fernsehserien wie „thirtysomething“, „The Tracey Ullman Show“, „FM“, „Due South“, „L.A. Law“ und „EZ Streets“. Er war an der Entwicklung der Fernsehserien „Walker, Texas Ranger“, „Family Law“ und „Due South“ beteiligt. Haggis fungierte als Executive Producer der Serien „Michael Hayes“ und „Family Law“.

In der Filmbranche erlangte er Anerkennung für seine Arbeit an dem Film „Million Dollar Baby“ aus dem Jahr 2004, den Allmovie als „wichtigen Meilenstein“ für den Autor und Produzenten und als „seinen ersten großen Ausflug in die Welt der Spielfilme“ bezeichnete. Haggis hatte zwei Geschichten von Jerry Boyd gelesen, einem Boxtrainer, der unter dem Pseudonym F.X. Toole schrieb.

Haggis erwarb später die Rechte an den Geschichten und entwickelte daraus das Drehbuch zu „Million Dollar Baby“. Clint Eastwood spielte die Hauptrolle. Eastwood führte auch Regie und verwendete das von Haggis verfasste Drehbuch. „Million Dollar Baby“ wurde mit vier Oscars ausgezeichnet, darunter dem Oscar für den besten Film.

Nach „Million Dollar Baby“ arbeitete Haggis an dem Film „Crash“ aus dem Jahr 2004. Er entwickelte die Geschichte selbst und schrieb und inszenierte den Film, was ihm mehr Kontrolle über sein Werk ermöglichte. „Crash“ war sein Regiedebüt bei einem großen Spielfilm. Nach seiner Veröffentlichung wurde „Crash“ von der Kritik hochgelobt, die Meinungen gingen jedoch seither auseinander, obwohl Roger Ebert ihn als besten Film des Jahres 2005 bezeichnete.

„Crash“ erhielt Oscar-Nominierungen für den besten Film und die beste Regie sowie vier weitere Oscar-Nominierungen. Haggis wurde für den Film mit zwei Oscars ausgezeichnet: als Produzent des Films und für das beste Drehbuch. Mit „Million Dollar Baby“ und anschließend „Crash“ schrieb Haggis Geschichte: Er war der erste Autor, der in zwei aufeinanderfolgenden Jahren die Oscar-prämierten Filme für den besten Film verfasste.

Haggis erklärte, er habe „Crash“ geschrieben, um „die Liberalen bloßzustellen“. Er argumentierte, seine liberalen Mitstreiter seien sich selbst gegenüber nicht ehrlich, was das Wesen von Rasse und Rassismus angehe, da sie glaubten, die meisten Rassenprobleme in der amerikanischen Gesellschaft seien bereits gelöst.

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„Was ist das? Ein Zentrum für Ameisen?“