Pedro Armendáriz

Pedro Gregorio Armendáriz Hastings war ein mexikanisch-amerikanischer Schauspieler, geboren als Sohn des Mexikaners Pedro Armendáriz García Conde und der Amerikanerin Adela Hastings, so wie der Cousin der Schauspielerin Gloria Marín.

Der Filmregisseur Miguel Zacarías entdeckte ihn, als Armendáriz einem amerikanischen Touristen einen Monolog aus Hamlet vortrug. Unter der Regie von Emilio Fernández entwickelte Pedro Armendáriz die Filmfigur eines überzeugten Nationalisten.

Mit Dolores del Río bildete Armendáriz eines der legendärsten Paare des mexikanischen Kinos. „María Candelaria“ verhalf Armendáriz zu internationaler Bekanntheit. Der Film wurde 1946 bei den Filmfestspielen von Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Er wirkte in über 80 Filmen in Hollywood, England, Frankreich, Deutschland und Italien mit. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Befehl des Gewissens“ (1947), „Bis zum letzten Mann“ und „Spuren im Sand“ (beide 1948) unter der Regie von John Ford, „Die drei Paten“, „Wir waren Fremde“ (1949), „El Bruto“ (1952), „Der kleine Rebell“ (1955), „Der Eroberer“ (1956), „La Cucaracha“ (1958) und „Das wundervolle Land“ (1959). Als Armendariz während der Dreharbeiten zum zweiten James-Bond-Film „Liebesgrüße aus Moskau“ erkrankte, wurden seine Szenen beschleunigt abgedreht, damit er zur Behandlung nach Los Angeles zurückkehren konnte. Er wurde ins UCLA Medical Center eingeliefert. Dort erfuhr er von seiner unheilbaren Krebserkrankung und nahm sich mit einem Schuss das Leben.

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„Ich habe keine Freunde, ich habe Familie.“

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