Richard Burton war ein britischer Schauspieler, geboren am 10. November 1925 in Pontrhydyfen, Wales, und gestorben am 5. August 1984 in Genf. Er wurde als Richard Walter Jenkins jr. geboren und war auch unter den Namen Dick Burton und Richard Walter Jenkins bekannt. Burton begann als Shakespeare-Darsteller und wurde zu einem der prägenden englischsprachigen Bühnenschauspieler seiner Zeit. 1952 spielte er in seinem ersten Hollywood-Film „Meine Cousine Rachel“ an der Seite von Olivia de Havilland und erhielt dafür eine Oscar-Nominierung. Zu seinen wichtigen Arbeiten auf der Leinwand zählen außerdem „Das Gewand“ und „Blick zurück im Zorn“. In den 1960er Jahren stand er mit Julie Andrews in „Camelot“ auf der Bühne und traf bei „Cleopatra“ auf Elizabeth Taylor. Mit Taylor verband ihn eine viel beachtete und wechselvolle Ehe, die seine öffentliche Wahrnehmung stark prägte. Zu seinen anerkannten Rollen dieser Zeit gehören „Becket“, „Die Nacht des Leguan“ und „Der Spion, der aus der Kälte kam“. 1983 stand er zuletzt mit Elizabeth Taylor in „Private Lives“ auf der Bühne. Sein letzter Film war 1984 die Verfilmung von George Orwells Roman „1984“.
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