Chris Pratt hat verraten, dass ihm ein ganz bestimmter Satz bei seiner Mario Rolle besonders zu schaffen gemacht hat. Gemeint ist natürlich Marios legendäres „Mamma Mia“, das für viele Fans untrennbar mit der Figur verbunden ist.
Der Schauspieler, der Mario im neuen Super Mario Film spricht, erklärte im Gespräch mit ScreenRant, dass genau dieser Ausruf für ihn überraschend kompliziert war. Sein Problem: In der klassischen Version klingt Mario stark italienisch geprägt, während seine eigene Interpretation der Figur eher aus einem Brooklyn Umfeld komme. Für Pratt stellte sich deshalb immer wieder die Frage, warum ein Typ mit diesem Hintergrund ständig genau so „Mamma Mia“ sagen würde.
Nach eigener Aussage fühlte sich der Satz für ihn nie ganz natürlich an. Gerade deshalb habe er versucht, die Zeile immer wieder leicht zu verändern. Mal etwas anders betont, mal anders gesprochen, einfach um einen Ton zu finden, der für seine Version von Mario funktioniert. Pratt gab offen zu, dass er das Gefühl hatte, den Satz nie komplett perfekt getroffen zu haben.
Film knüpft an Super Mario Bros. Film an
Sogar seinem Co Star Benny Safdie, der in der Fortsetzung Bowser Jr. spricht, habe er erzählt, dass er „Mamma Mia“ praktisch jedes Mal ein wenig variiert habe. Pratt vermutet sogar, dass die Macher die Szene am Ende etwas verlangsamt hätten, um dem Ganzen einen anderen Klang zu geben.
Der neue Film knüpft an den gewaltigen Erfolg von Der Super Mario Bros. Film aus dem Jahr 2023 an. Das erste Abenteuer spielte weltweit mehr als eine Milliarde Dollar ein und machte schnell klar, dass Nintendo und Illumination hier einen echten Kinohit gelandet hatten.
Auch in der Fortsetzung kehren mehrere bekannte Stimmen zurück. Neben Chris Pratt sind wieder Jack Black als Bowser, Anya Taylor Joy als Prinzessin Peach und Keegan Michael Key als Toad dabei. Neu zum Ensemble stoßen unter anderem Brie Larson als Rosalina und Donald Glover als Yoshi.
Vor Kurzem plauderte Jack Black außerdem aus, dass Donald Glover die Rolle des Yoshi unbedingt haben wollte. Offenbar setzte sich der Schauspieler selbst aktiv dafür ein und ließ seinem Agenten ausrichten, dass dieser direkt bei Illumination anrufen solle. Glover habe die Rolle also nicht einfach angeboten bekommen, sondern regelrecht darum gekämpft.
Damit zeigt sich einmal mehr: Selbst bei einem bunten Animationsabenteuer wie Super Mario wird hinter den Kulissen erstaunlich genau an jeder Figur gefeilt. Und manchmal wird ausgerechnet ein simples „Mamma Mia“ zur größten Herausforderung.
