Dakota Johnson verlor Rolle wegen guter Manieren

Dakota Johnson hat eine ziemlich absurde Casting Geschichte ausgepackt. Die Schauspielerin erzählte in einem Interview bei Hits Radio, dass sie bei einem Vorsprechen leer ausging, weil sie sich im Raum vorgestellt und allen die Hand gegeben hatte. Das Problem: Genau dieses Verhalten wurde ihr später als arrogant, geschniegelt und überheblich ausgelegt. Johnson selbst konnte darüber nur den Kopf schütteln und meinte sinngemäß, sie habe einfach nur Manieren gehabt.

Laut Johnson lief das Ganze erstaunlich harmlos ab. Sie ging in den Raum, begrüßte die Anwesenden, spielte ihre Szene und verließ das Casting wieder. Das Feedback danach fiel aber komplett anders aus als erwartet. Statt auf ihre Leistung habe man sich offenbar auf ihren Auftritt vor der Szene konzentriert und ihr unterstellt, sie wolle sich einschmeicheln oder halte sich für etwas Besseres. Für Johnson war das schlicht „ziemlich verrückt“.

Die Geschichte passt ganz gut zu dem, was Johnson zuletzt über ihre Arbeit in der Branche gesagt hat. In einem früheren Gespräch mit Variety machte sie klar, dass sie ihre Zeit nicht mehr auf toxischen Sets verschwenden will. Gerade deshalb schätzt sie ihre Arbeit als Produzentin, weil sie dort stärker mitentscheiden kann, mit wem sie arbeitet und wie ein Projekt am Set überhaupt funktioniert. Gesunde Zusammenarbeit sei für sie inzwischen wichtiger denn je.

Johnson betonte damals auch, dass sie keine Lust mehr auf Menschen habe, die unfreundlich, herablassend oder nicht teamfähig sind. Streit um die beste Idee sei am Set völlig in Ordnung, solange daraus echte Zusammenarbeit entsteht und kein Machtspiel. Nach ihrer jüngsten Casting Anekdote versteht man vielleicht noch besser, warum sie auf so ein Arbeitsumfeld inzwischen besonderen Wert legt.