Harrison Ford hat offen darüber gesprochen, wie sehr ihm die Schauspielerei in jungen Jahren geholfen hat. Im Awards Chatter Podcast erinnerte sich der Hollywood Star daran, dass er vor einem Schauspielkurs am College in einer schweren persönlichen Krise steckte. Er beschrieb sich rückblickend nicht einfach nur als depressiv, sondern als sozial und psychologisch aus dem Gleichgewicht geraten. Er habe sich oft in sein Zimmer zurückgezogen und es manchmal nicht einmal bis in den Unterricht geschafft. Erst ein Schauspielkurs habe seinen Blick auf andere Menschen und auf sich selbst verändert.
Ford erzählte, dass er damals überrascht gewesen sei, wie interessant gerade jene Leute waren, die er zuvor vorschnell als Außenseiter oder Nerds abgestempelt hatte. Genau diese Erfahrung habe seine Welt verändert. Aus dem Kurs wurde für ihn nicht nur ein kreativer Zugang, sondern offenbar auch ein Weg zurück ins Leben. Heute gehört Ford zu den größten Namen Hollywoods, doch seine Geschichte zeigt, dass dieser Weg alles andere als geradlinig begann.
Zu dem Bild passt auch, was Anthony Mackie schon früher über die Zusammenarbeit mit Harrison Ford erzählt hatte. Beim Dreh zu Captain America: Brave New World sei er überrascht gewesen, wie normal und bodenständig Ford trotz seines Legendenstatus auftrete. Statt sich abzuschotten, habe er sich einfach zum Team gesetzt, mit allen geplaudert und dabei ganz entspannt Erdnussbutter Marmeladen Sandwiches gegessen.
Gerade diese Mischung aus Offenheit, Bodenhaftung und Ehrlichkeit macht Fords aktuelle Aussagen so bemerkenswert. Er spricht nicht nur über Erfolg, sondern auch über die Zeit davor und darüber, wie wichtig es sein kann, im richtigen Moment einen neuen Zugang zur Welt zu finden.
