Keanu Reeves hat verraten, was für ihn im Filmgeschäft wirklich zählt und seine Botschaft ist denkbar direkt. Im Interview mit E! News sagte der Schauspieler, angehende Darsteller sollten vor allem eines versuchen: kein „verdammtes Arschloch“ zu sein. Dahinter steckt bei Reeves aber keine große Show Pointe, sondern ein ziemlich klares Arbeitsprinzip. Seiner Meinung nach sollte man den Menschen am Set mit Respekt begegnen, solange sie nicht das Gegenteil verdienen.
Der 61 Jährige sprach darüber im Zusammenhang mit seinem neuen Film Outcome, einer schwarzen Komödie von Jonah Hill. Darin spielt Reeves einen Hollywood Star, dessen Image durch eine Erpressung ins Wanken gerät. Cameron Diaz ist ebenfalls dabei und nutzte das gemeinsame Interview, um einen ganz eigenen Blick auf Ruhm und Karriere zu teilen. Sie sagte, für den Umgang mit Berühmtheit gebe es kein Handbuch. Jeder müsse dafür seinen eigenen Weg finden und sich im Zweifel Rat bei Menschen holen, die man für ihren Umgang mit Erfolg bewundere.
Reeves’ Aussagen wirken auch deshalb passend, weil er selbst immer wieder als einer der bodenständigsten Stars in Hollywood gilt. Erst vor einigen Monaten hatte er erzählt, dass ihm zu Beginn seiner Karriere sogar geraten wurde, seinen Namen zu ändern. Damals brachte ihn sein Manager in Los Angeles dazu, über Alternativen wie „Chuck Spadina“ oder „K C Reeves“ nachzudenken. Wirklich wohl fühlte er sich damit aber nie. Nach ein paar Monaten ließ er die Idee wieder fallen und blieb schlicht Keanu Reeves.
Vielleicht erklärt genau das, warum sein Rat heute so unkompliziert klingt. Kein großes Karriere Geheimnis, keine Hollywood Formel, sondern einfach Anstand, Respekt und ein halbwegs vernünftiger Umgang mit anderen. Für eine Branche, die oft genug vom Gegenteil lebt, ist das fast schon erfrischend unspektakulär.
