Kim Novak rechnet mit „Scandalous!“ ab

Kim Novak hält wenig von der geplanten Verfilmung ihrer Beziehung zu Sammy Davis Jr. Die Hollywood Legende hat die Besetzung von Sydney Sweeney im Film Scandalous! jetzt ungewöhnlich deutlich kritisiert und klargemacht, dass sie diese Entscheidung selbst nie abgesegnet hätte. Auslöser ihrer Kritik ist vor allem die Sorge, dass der Film ihre frühere Beziehung auf eine zu stark sexualisierte Ebene herunterbrechen könnte.

Novak sagte in einem Interview mit The Times, Sweeney sei aus ihrer Sicht die falsche Wahl für diese Rolle. Dahinter steckt offenbar weniger ein genereller Angriff auf die Schauspielerin als vielmehr die Befürchtung, dass Hollywood wieder genau den Aspekt betont, den Novak selbst nie im Mittelpunkt gesehen hat. Für sie bestand die Verbindung zu Sammy Davis Jr. eben nicht nur aus Glamour und Schlagzeilen, sondern aus echter Nähe, gemeinsamen Erfahrungen und dem Druck einer Zeit, in der eine solche Beziehung massiven Widerstand auslöste.

Sydney Sweeney schob das Projekt selbst mit an

Der Film Scandalous! soll von Colman Domingo inszeniert werden, der damit sein Regiedebüt geben würde. David Jonsson ist für die Rolle von Sammy Davis Jr. vorgesehen. Rund um das Projekt gibt es allerdings weiterhin offene Fragen, denn laut mehreren Berichten ist der aktuelle Produktionsstatus nicht ganz klar. Klar ist dagegen: Schon bevor überhaupt ein Trailer oder erste Szenen existieren, sorgt der Film jetzt für Diskussionen.

Interessant ist dabei, dass Sydney Sweeney das Projekt selbst mit angeschoben hat. Die Schauspielerin, die auch als Produzentin beteiligt ist, hatte Ende 2025 erklärt, dass sie Colman Domingo unbedingt für die Regie gewinnen wollte. Sie bezeichnete den Film damals als echtes Herzensprojekt und machte deutlich, wie wichtig ihr die richtige Tonlage für diese Geschichte sei.

Damit steht Scandalous! nun schon vor dem eigentlichen Dreh unter Beobachtung. Für Kim Novak ist offenbar entscheidend, dass ihre Geschichte nicht auf ein altes Hollywood Skandal Etikett reduziert wird. Genau daran dürfte sich am Ende messen lassen müssen, ob der Film mehr wird als nur ein prominent besetztes Biopic.