Krys Marshall hat ihren Platz in Toy Story 5 offenbar auf ziemlich direkte Weise bekommen. Die Schauspielerin aus Paradise verriet, dass sie Pixar Veteran Andrew Stanton einfach selbst angeschrieben habe, nachdem sie erfahren hatte, dass er beim neuen Film Regie führt. Marshall hatte mit Stanton bereits bei For All Mankind gearbeitet und machte ihm in ihrer Mail klar, dass sie nach der Geburt ihres Kindes nun selbst viel mehr Familien und Kinderstoffe schaut und unbedingt Teil des Toy Story Universums werden wolle. Monate lang hörte sie daraufhin nichts, bis plötzlich doch ein Angebot für den Film kam.
Im Rückblick nennt Marshall die Nachricht selbst eine ziemlich überambitionierte Fan Mail. Genau die hat am Ende aber offenbar funktioniert. Laut Deadline übernimmt sie in Toy Story 5 eine erwachsene Figur, die damit klarkommen muss, dass ihr eigenes Kind sich immer stärker für Technik begeistert. Damit passt ihre Rolle direkt in das neue Grundthema des Films.
Denn Pixar setzt in Toy Story 5 auf den Konflikt zwischen klassischem Spielen und moderner Elektronik. Offiziell wird der Film als „Toy meets Tech“ beschrieben. Woody, Buzz, Jessie und die anderen Spielzeuge bekommen es diesmal mit der Frage zu tun, wie sie in einer Welt bestehen sollen, in der Kinder immer häufiger von Bildschirmen und Geräten gefesselt sind. Kinostart ist nach aktuellem Stand der 19. Juni 2026.
Dass Marshall genau bei diesem Stoff mitmischt, wirkt fast passend. Sie selbst beschrieb Bildschirme als eine Art allgegenwärtiges Übel, auch wenn sie natürlich zugleich schätzt, wie sehr Technik Menschen verbinden kann. Gerade deshalb dürfte ihre Figur in Toy Story 5 mitten in einem Konflikt landen, der vielen Eltern ziemlich bekannt vorkommen dürfte.