20 Tage in Mariupol

Handlung

Ein AP-Team ukrainischer Journalisten sitzt in Mariupol fest, während die Stadt von der russischen Invasion eingeschlossen wird. Mstyslav Tschernow und Evgeniy Maloletka arbeiten trotz der Gefahr weiter und halten fest, was in den Straßen, in Krankenhäusern und an anderen Orten der Stadt geschieht. Dabei dokumentieren sie nicht nur die Zerstörung, sondern auch die Folgen für die Zivilbevölkerung und die Arbeit der Helfer vor Ort.

Kurzkritik

Mstyslav Tschernows Dokumentarfilm arbeitet nicht mit Distanz, sondern mit unmittelbarer, körperlich spürbarer Präsenz. Die Kamera bleibt nah an den Gesichtern, an den Verletzten, an den Helfern, und genau daraus gewinnt der Film seine Wucht: aus dem nüchternen Blick auf Chaos, aus dem präzisen Timing des Beobachtens, aus der strengen Montage, die Schrecken nicht ästhetisiert. Der Ton trägt die Bedrohung fast ohne Schutzschicht. So entsteht ein Bericht, der journalistische Klarheit mit moralischer Dringlichkeit verbindet.

Produktionsnotizen

Originaltitel: 20 Days in Mariupol
Laufzeit: 95 Minuten
Regie: Mstyslav Tschernow
Produzent/in: Mstyslav Tschernow, Michelle Mizner, Raney Aronson-Rath, Derl McCrudden
Herstellungsland: Vereinigte Staaten
Studio: The Associated Press, FRONTLINE

Boxoffice

Filmstart: 14.07.2023
Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: 21.000 $
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos

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