Handlung
Nach ihrer Entlassung aus einer psychiatrischen Einrichtung gerät eine junge Frau in einen Strudel aus Wahn und Gewalt. Eine Familiengeschichte, die von einem alten Fluch überschattet wird, treibt sie immer weiter in Richtung Mord. Statt Ruhe findet sie in ihrem Umfeld neue Auslöser für ihre psychische Instabilität, und die Lage spitzt sich rasch zu.
Der Horrorfilm setzt auf eine düstere, verstörende Atmosphäre und folgt der Hauptfigur eng durch ihren Absturz.
Kurzkritik
Doris Wishmans Horrorfilm wirkt wie ein bewusst zerlegtes Genrestück: grobe Schnitte, sprunghafte Erzählung und ein Ton, der zwischen billiger Schockgeste und trockenem Irrsinn pendelt. Gerade diese Unordnung prägt den Reiz. Die Darsteller agieren kantig und ohne psychologischen Puffer, was der Hauptfigur eine fiebrige, körperliche Unruhe gibt. Statt sauberem Spannungsaufbau dominiert ein verstörend fragmentierter Rhythmus, in dem Bild und Geräusch ständig gegeneinander arbeiten. So entsteht ein schmutziger, eigensinniger Slasher-Exzess, der mehr als Kuriosum funktioniert als als konventioneller Horrorfilm.
Produktionsnotizen
Originaltitel: A Night to DismemberLaufzeit: 69 Minuten
Regie: Doris Wishman
Produzent/in: Doris Wishman, James Proser, Lynn Manwaring, Larry Marinelli
Herstellungsland: Vereinigte Staaten
Studio: Juri Productions
Boxoffice
Filmstart: 01.01.1983Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos
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