Ab morgen bin ich mutig

Handlung

Karl ist zwölf und verliebt sich ausgerechnet in Lea, die in seiner Klasse einen Kopf größer ist als er. Mit dieser Unsicherheit muss er erst einmal klarkommen, denn für ihn geht es nicht nur um Schwärmerei, sondern auch darum, überhaupt den Mut zu finden, Lea anzusprechen und herauszufinden, ob sie ihn mag.

Sein älterer Bruder Tom gibt ihm einen einfachen Rat: Karl soll etwas mit Lea unternehmen. Für Karl wird daraus eine kleine Bewährungsprobe, bei der er sich zwischen Schüchternheit, Hoffnung und dem Wunsch nach Nähe vorwagen muss.

Kurzkritik

Bernd Sahling erzählt die erste Verliebtheit als leise, präzise Beobachtung und vertraut dabei ganz auf die Körper seiner jungen Darsteller. Jonathan Köhn spielt Karls Unsicherheit nicht aus, sondern hält sie in Blicken, Pausen und kleinen Ausweichbewegungen fest; die Chemie mit Cheyenne Aaliyah Roth entsteht aus Zurückhaltung statt aus Effekten. Die Regie bleibt nah an den Figuren, die Montage atmet ruhig, und die analoge Fotografie gibt dem Film eine tastbare, fast zeitlose Materialität. Gerade diese kontrollierte Sanftheit macht den Kinderfilm eigenwillig und ernsthaft.

Produktionsnotizen

Originaltitel: Ab morgen bin ich mutig
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Bernd Sahling
Produzent/in: Markus Kaatsch
Herstellungsland: Deutschland
Studio: Derzeit keine Infos

Boxoffice

Filmstart: 26.09.2025
Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos

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