After Death

Handlung

Menschen, die eine Nahtoderfahrung erlebt haben, berichten hier von ihren Erlebnissen und ordnen ein, was diese Erfahrungen für ihr Leben bedeuten. Der Film verbindet Interviews mit nachgestellten Szenen und stellt persönliche Erinnerungen neben Deutungen von Autoren und Wissenschaftlern.

Dabei stehen Fragen nach Sterben, Jenseits, Glaube und psychologischer Erklärung nebeneinander, ohne eine eindeutige Antwort vorzugeben. So entsteht ein dokumentarischer Blick auf unterschiedliche Zugänge zu Tod und Bewusstsein, der die Aussagen der Betroffenen in den Mittelpunkt rückt.

Kurzkritik

After Death setzt auf eine glatte, missionarische Form, die Interviews, Reenactments und pathetische Musik eng verzahnt. Gerade diese Überinszenierung macht den Film zum Problem: Die Montage drängt jede Offenheit zurück, die Bildsprache sucht ständig Erhabenheit, und die Regie verwechselt emotionale Wucht mit Erkenntnis. Wenn die Betroffenen sprechen, entsteht kurz ein menschlicher Kern; doch das Timing der Inszenierung erstickt Ambivalenz, statt ihr Raum zu geben. So bleibt ein Dokumentarfilm, der weniger befragt als behauptet.

Produktionsnotizen

Originaltitel: After Death
Laufzeit: 106 Minuten
Regie: Stephen Gray, Chris Radtke
Produzent/in: Jason Pamer, Stephen Gray, Jens Jacob, Guy Giuliano, Chris Radtke, Elias Visaiz, Barbarella Pardo
Herstellungsland: Vereinigte Staaten
Studio: Sypher Studios, Theora Films

Boxoffice

Filmstart: 26.10.2023
Status: Veröffentlicht
Budget: 40.000.000 $
Einspielergebnis: 11.537.680 $
Verlust: 28.462.320 $

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Bewertung anderer Portale: 7,10/10

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Filmzitat

„Das ist kein Mond…“

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