Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

Handlung

Michael Hartung gerät mit seiner heruntergewirtschafteten Videothek in eine Lage, die sein Leben auf den Kopf stellt. Ein ehrgeiziger Journalist konfrontiert ihn mit einer Geschichte, nach der Hartung als Reichsbahn-Angestellter an der größten Massenflucht aus der DDR beteiligt gewesen sein soll. Plötzlich stehen alte Stasi-Akten, ein angeblicher Gefängnisaufenthalt und eine Zwangsversetzung im Raum.

Als eine verlockende Gage lockt, bestätigt Hartung die Erzählung, obwohl nur Bruchstücke davon stimmen. Aus der Behauptung wird ein öffentliches Bild, das sich immer weiter von der Wirklichkeit entfernt.

Kurzkritik

Wolfgang Becker verbindet Komödie und Tragikomödie zu einer Geschichte über Selbstinszenierung, Erinnerung und politische Mythen. Der Ton bleibt leicht, ohne die Fallhöhe zu verlieren, und lebt von der Spannung zwischen öffentlicher Erzählung und privater Wahrheit. Charly Hübner trägt das Material mit einer Figur, die zwischen Melancholie und Opportunismus pendelt.

Produktionsnotizen

Originaltitel: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Laufzeit: 113 Minuten
Regie: Wolfgang Becker
Produzent/in: Marcus Loges, Stefan Arndt, Suse Marquardt, Achim von Borries, Constantin Lieb
Herstellungsland: Deutschland, Russland
Studio: X Filme Creative Pool, HR, Pergamon Film, Kalamata Film, Koryphäen Film, Sreda, Okko

Boxoffice

Filmstart: 11.12.2025
Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos

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Filmzitat

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