Donkey Days

Handlung

Anna und Charlotte stehen seit ihrer Kindheit im Schatten eines ständigen Wettstreits um die Aufmerksamkeit ihrer Mutter Ines. Als die beiden Schwestern in das Haus ihrer Kindheit in Norddeutschland zurückkehren, treffen alte Verletzungen wieder aufeinander. Anna, queer und unangepasst, und Charlotte, nach außen hin souverän und erfolgreich, müssen sich mit einer Familienkonstellation auseinandersetzen, in der Zuneigung nie gleich verteilt war.

Im Haus tauchen Fragen auf, die lange verdrängt wurden: Wer ist die Person, deren Asche ihre Mutter versteckt? Und was verbindet Ines mit einer ungarischen Eselfarm? Während die Schwestern nach Antworten suchen, verändert sich ihr Blick aufeinander. Aus dem alten Konkurrenzverhältnis wächst neues Vertrauen, und Anna gerät immer stärker zwischen familiäre Bindung und den Wunsch nach einem eigenen Leben.

Kurzkritik

Donkey Days lebt von der nervösen Reibung zwischen zwei Schwestern, die Rosanne Pel mit präzisem Timing und spürbarer Körperlichkeit gegeneinander setzt. Jil Krammer und Susanne Wolff tragen das Kammerspiel mit scharf gezeichneten Gesten, Blicken und einer Chemie, die jede Szene sofort auflädt. Der Film reizt das Unbehagen konsequent aus, verliert sich aber stellenweise in biografischen Ausschmückungen und einem zu breiten Ton. Gerade wenn die Inszenierung enger wird, gewinnt das Drama an Druck, Witz und bitterer Klarheit.

Produktionsnotizen

Originaltitel: Donkey Days
Laufzeit: 108 Minuten
Regie: Rosanne Pel
Produzent/in: Floor Onrust, Verena Gräfe-Höft, Noortje Dijkstra, Lisa Herbers, Maris Eufinger, Deborah Congia
Herstellungsland: Niederlande, Deutschland
Studio: Family Affair Films, Junafilm

Boxoffice

Filmstart: 07.05.2026
Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos

Nächste TV-Ausstrahlungen

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Filmzitat

„Das ist mein Ernst.“

Napoleon Dynamite