Gavagai

Handlung

Während der Dreharbeiten zu einer umstrittenen »Medea«-Neuverfilmung im Senegal gerät Schauspielerin Maja in eine Affäre mit ihrem Co-Star Nourou. Monate später treffen beide bei der Premiere des Films in Berlin wieder aufeinander. Die alten Gefühle sind sofort wieder da, doch ein rassistischer Vorfall mit einem Sicherheitsbeamten überschattet das Wiedersehen.

Als alle Beteiligten versuchen, richtig zu handeln, verschärfen sich die Spannungen weiter. Gleichzeitig spitzt sich die antike Tragödie auf der Leinwand zu, und die Grenze zwischen Spiel und Wirklichkeit beginnt zu verschwimmen.

Kurzkritik

Das Drama setzt weniger auf Tempo als auf Spannungen zwischen Bühne, Filmset und öffentlichem Auftritt. Ulrich Köhler inszeniert den Stoff nüchtern und konzentriert, mit einem klaren Blick auf Machtverhältnisse und emotionale Brüche. Die Verschiebung zwischen Kunst und Wirklichkeit gibt dem Film eine dichte, aber auch bewusst zurückgenommene Wirkung.

Randnotizen

Der Film verschränkt die Proben und Dreharbeiten einer „Medea“-Neuverfilmung in Senegal mit dem späteren Wiedersehen bei der Premiere in Berlin; genau dieser Wechsel der Schauplätze treibt die Spannungen zwischen den Figuren an.

Die Beziehung zwischen Maja und Nourou spiegelt sich direkt in ihren Rollen als Medea und Jason: Die Affäre läuft parallel zur Arbeit am Set und kippt damit die Grenze zwischen Spiel und Wirklichkeit.

Produktionsnotizen

Originaltitel: Gavagai
Laufzeit: 91 Minuten
Regie: Ulrich Köhler
Produzent/in: Derzeit keine Infos
Herstellungsland: Deutschland, Frankreich
Studio: Sutor Kolonko, Good Fortune Films

Boxoffice

Filmstart: 30.04.2026
Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos

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Filmzitat

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