Handlung
Brüssel, 29. Mai 1985: Im Heysel-Stadion geraten die Ereignisse rund um das Endspiel im Europapokal der Landesmeister außer Kontrolle. Vor dem Hintergrund der Katastrophe richtet der Film den Blick auf die Menschen, die in diesem Moment mit den Folgen konfrontiert sind, und auf die journalistische Aufarbeitung des Geschehens.
Das Drama verknüpft die historische Situation mit dem Blick auf eine Stadt und ein Spiel, das in Gewalt und Chaos kippt. Dabei steht nicht das Sportereignis selbst im Mittelpunkt, sondern der Druck, unter dem sich die Beteiligten in diesen Stunden bewegen.
Kurzkritik
Teodora Ana Mihai inszeniert die Heysel-Katastrophe als eng geführtes Krisenstück, das weniger auf Spektakel als auf Druck, Zuständigkeiten und moralische Verwerfungen setzt. Matteo Simoni und Violet Braeckman tragen das Geschehen mit präziser Körperlichkeit; ihre Figuren wirken ständig zwischen Pflicht, Angst und Loyalität eingeklemmt. Stark ist die dichte, dynamische Bildführung, die den Raum als Labyrinth organisiert. Der Rhythmus bleibt jedoch stellenweise schwerfällig, weil die Anklage den Figuren oft voraus ist und die Montage die emotionale Zuspitzung nicht immer bündelt.
Produktionsnotizen
Originaltitel: Heysel 85Laufzeit: 91 Minuten
Regie: Teodora Ana Mihai
Produzent/in: Michaël Bier, Bo De Group, Hans Everaert, Kevin Hoed, Ilse Hendrickx, Jos De Weerdt, Anna Nikolskaia, Anke van Boxstael, Elien van Aerschot, Hadewich Huisveld, Nancy Schoesetters, Selene Stie
Herstellungsland: Belgien, Rumänien, Niederlande, Deutschland
Studio: Menuetto, Les Films du Fleuve, Topkapi Films, Leitwolf Filmproduktion, Mobra Films
Boxoffice
Filmstart: 14.02.2026Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos
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