Handlung
Ferien am See im Schwarzwald, die Erwachsenen bemüht um Harmonie, Mia immer öfter auf Abstand: Die Zwölfjährige zieht sich in den Wald zurück und trifft dort einen geheimnisvollen Jungen. Zuhause bleibt die Stimmung angespannt, denn ihre seit Jahren getrennten Eltern und deren neue Partner versuchen, als Familie zu funktionieren.
Als Mia am Morgen ihres Geburtstags verschwindet, kippt die fragile Ordnung vollends. Aus dem Versuch, Leichtigkeit herzustellen, wird ein Konflikt, der die Erwachsenen zwingt, ihre Rollen und Grenzen neu zu prüfen.
Kurzkritik
Michael Baumann verbindet das Familien- und Coming-of-Age-Drama mit einer spürbaren Lust am Schwebezustand: Der Film beobachtet Körper, Blicke und kleine Machtverschiebungen präzise, statt Konflikte auszustellen. Susanne Wolff und Luca Brüggemann tragen das Zentrum mit einer rauen, glaubwürdigen Spannung, während die Regie den Naturraum nicht als Kulisse, sondern als emotionalen Resonanzraum nutzt. Wenn der Film später deutlicher erklärt, was zuvor in Bildern und Stimmungen stark war, verliert er etwas von seiner Offenheit. Gerade das Zusammenspiel aus zarter Rätselhaftigkeit und familiärer Reibung bleibt aber lange haften.
Produktionsnotizen
Originaltitel: Missing*LinkLaufzeit: 120 Minuten
Regie: Michael Baumann
Produzent/in: Derzeit keine Infos
Herstellungsland: Deutschland
Studio: INDI FILM, Neufilm GmbH
Boxoffice
Filmstart: 16.04.2026Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos
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