Motel Destino

Handlung

Nach einem missglückten Raubüberfall landet der junge Heraldo auf der Flucht vor der Polizei und seinen Komplizen in einem abgelegenen Stundenhotel an der nordbrasilianischen Küste. Dort trifft er auf den Betreiber Elias und dessen Frau Dayana, die keine Fragen stellen und ihn rasch in ihren Alltag einbinden.

Für Elias wird Heraldo zur billigen Arbeitskraft, die an das Motel gebunden bleibt. Dayana fühlt sich von dem fremden jungen Mann angezogen, während sich zwischen den drei Figuren ein immer engeres Geflecht aus Abhängigkeit, Begehren und Macht entwickelt. Heraldo sucht einen Weg in die Freiheit, doch jede Entscheidung im Motel Destino macht die Lage unberechenbarer.

Kurzkritik

Karim Aïnouz inszeniert Motel Destino als fiebrig glühenden Noir, der weniger auf klassische Spannung als auf körperliche Präsenz setzt. Hélène Louvarts grelle, schwitzende Bilder machen das Motel zum abgeschlossenen Druckraum, in dem Begehren, Macht und Gewalt ineinander kippen. Iago Xavier und Nataly Rocha tragen das Zentrum mit rauer Direktheit; ihre Szenen leben von nervösem Timing und einer Chemie, die nie bequem wird. Fábio Assunção gibt dem Ganzen eine bedrohliche Schwere. Die Dramaturgie bleibt bewusst dünn, doch Rhythmus, Ton und Bildrausch halten den Film in permanenter Unruhe.

Boxoffice

Filmstart: 22.08.2024
Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos

Nächste TV-Ausstrahlungen

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Filmzitat

„Das ist mein Ernst.“

Napoleon Dynamite