Handlung
Im Sommer vor dem letzten Schuljahr gerät Minnies Alltag aus dem Gleichgewicht, als die Freundschaft zu Callie abrupt zerbricht. Ohne ihre selbstbewusste beste Freundin verliert sie den Halt und sucht nach einer neuen Orientierung. Dabei rückt ausgerechnet Callies Mutter in ihren Blick, und zwischen den beiden entwickelt sich eine schwierige Nähe.
Was als Ausweg aus der Leere beginnt, wird für Minnie schnell zu einer Belastungsprobe, in der Fragen nach Zugehörigkeit, Identität und familiären Grenzen immer stärker werden. Vor dem Hintergrund eines Sommers in Arkansas zeichnet der Film den Weg einer Jugendlichen nach, die zwischen Freundschaft, Abgrenzung und Erwachsenwerden ihren Platz finden muss.
Kurzkritik
Mouse verbindet Coming-of-age und Sommermelancholie zu einem präzise beobachteten Kammerspiel über verletzte Loyalitäten. Katherine Mallen Kupferer trägt die Unsicherheit der Figur mit nervöser Körperlichkeit und feinem Timing; Chloe Coleman und Sophie Okonedo geben den Beziehungen klare Gegenpole. Alex Thompson und Kelly O’Sullivan inszenieren ohne Druck, mit ruhigem Rhythmus, natürlichem Spiel und einer Bildsprache, die Arkansas nicht dekorativ, sondern als emotionalen Druckraum nutzt. Der Film findet Komik im Unbequemen und hält die Dramaturgie bewusst offen, bis Nähe selbst zur Belastung wird.
Produktionsnotizen
Originaltitel: MouseLaufzeit: 120 Minuten
Regie: Alex Thompson, Kelly O'Sullivan
Produzent/in: Chelsea Krant, Steven A. Jones, Alex Thompson, Pierce Cravens, Abigail Rose Solomon, Bonnie Comely, Stewart Lane, Ian Keiser, Alex Wilson
Herstellungsland: Vereinigte Staaten
Studio: Little Engine, Rosalind Productions, Metropolitan Entertainment, Runaway Train
Boxoffice
Filmstart: 13.02.2026Status: Veröffentlicht
Budget: 3.000.000 $
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos
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