Handlung
Ein alter Schäfer in den Pyrenäen ringt mit zwei Problemen zugleich: Seine Herde gerät immer wieder in Gefahr, weil Bären sie angreifen, und für seine Arbeit findet sich kein Nachfolger. Während der Alltag in der Bergregion von dieser Unsicherheit geprägt ist, wächst der Druck auf ihn, eine Lösung für den Fortbestand seines Lebens und seiner Tiere zu finden.
Die Beobachtung eines Berufs, der an seine Grenzen stößt, bestimmt den Blick auf den Schäfer und sein Umfeld. Natur, Arbeit und die Frage nach dem Weitergeben einer Tradition stehen dabei eng nebeneinander.
Kurzkritik
Max Keegans Dokumentarfilm beobachtet den Konflikt um Bären und Schäferei mit ruhiger, geduldiger Präzision. Statt Fronten zuzuspitzen, hält er Distanz und Nähe zugleich: Die Kamera bleibt bei den Gesichtern, den Körpern in der Arbeit, dem Wetter, den Geräuschen der Berge. Daraus entsteht ein nüchterner, aber eindringlicher Rhythmus, der die Härte des Alltags ebenso ernst nimmt wie die Schönheit der Landschaft. Gerade die zurückhaltende Montage und das Vertrauen in Beobachtung geben dem Film seine Spannung.
Produktionsnotizen
Originaltitel: The Shepherd and the BearLaufzeit: 101 Minuten
Regie: Max Keegan
Produzent/in: Elizabeth Woodward, Jesse Moss, Robina Riccitiello, Jenny Raskin, Lauren Haber, Kara Durrett, Jessamine Burgum, Amanda McBaine, Bill Reedy, Emily Reedy, Rick Rosenthal, Nancy Stephens
Herstellungsland: Vereinigte Staaten
Studio: Pinky Promise, Willa, Impact Partners, Mile End Films
Boxoffice
Filmstart: 08.01.2026Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos
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