The Tale of Silyan – Der Mann und der Storch

Handlung

Nikola Conev lebt mit seiner Familie in Nordmazedonien, während wirtschaftliche Unsicherheit den Alltag prägt. Als er einen verletzten Weißstorch findet, nimmt er das Tier bei sich auf und pflegt es gesund. Aus der Begegnung mit dem Vogel entwickelt sich eine enge Bindung, die Nikola durch eine Zeit begleitet, in der sich auch seine Familie neu ordnet.

Tochter, Schwiegersohn, Enkelkinder und Ehefrau gehen nach Deutschland, um dort nach besseren Möglichkeiten zu suchen. Die Dokumentation verbindet diese familiäre Trennung mit der alten mazedonischen Volkssage vom Silyan und stellt Nikola in den Mittelpunkt eines Lebens zwischen Herkunft, Verlust und Fürsorge.

Kurzkritik

Tamara Kotevska verdichtet in diesem Dokumentarfilm ein ländliches Auslaufmodell zu einer stillen, präzise beobachteten Ballade. Der Blick auf Nikola und den verletzten Storch lebt von körperlicher Nähe, trockener Alltagskomik und einer Montage, die harte Gegenwart und mythische Überhöhung sauber gegeneinander setzt. Statt Sentimentalität dominiert ein nüchterner, oft rauer Ton; gerade daraus gewinnt die Beziehung zwischen Mensch und Tier ihre Wärme. Die Bilder bleiben erdig und offen, der Rhythmus knapp, aber nie hastig.

Boxoffice

Filmstart: 22.09.2025
Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos

Nächste TV-Ausstrahlungen

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Bewertung anderer Portale: 6,80/10

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Filmzitat

„Das ist kein Mond…“

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