Braunschlag 1986 Staffel 1

Serienplakat zu Braunschlag 1986

Braunschlag 1986

14 Jahre nach dem Atomunfall ist Braunschlag wieder betretbar. Die einzigen Verblieben sind der Bürgermeister Tschach und sein Freund, der Discobesitzer Pfeisinger. Als der große Tag kommt, müssen sie aber feststellen, dass niemand nach Braunschlag zurückkehren will. Sie sehnen sich nach alten Zeiten. Warum kann nicht alles so sein wie früher? Zum Beispiel 1986, als Tschach seine Frau Herta kennenlernte. Sie beschließen eine Verordnung zu erlassen, dass innerhalb der Grenzen von Braunschlag das Jahr 1986 herrscht. Sie sind offenbar nicht die einzigen, die sich nach der guten alten Zeit ohne Handies, Social Media und Internet sehnen. Ein Massenansturm beginnt. Auch die Politik, im Besonderen die Rechten, tritt auf den Plan. Aber kann man die alten Zeiten zurückholen? Eine Tour de Force durch unsere modernen Sehnsüchte nach einer Zukunft, die in der Vergangenheit liegt.

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Vor über einem Jahrzehnt war Braunschlag in aller Munde. Eine angebliche Marienerscheinung zog tausende Touristen ins nördliche Waldviertel bis ein Atomunfall das Gebiet unzugänglich machte. Alle Braunschlager flüchteten. Alle Braunschlager? Nein. Bürgermeister Gerri Tschach und Discobesitzer Richard Pfeisinger trotzten dem Exodus. Jetzt ist die Luft wieder rein, aber irgendwie auch gleich wieder raus. Da kommt Tschach eine seiner Marktgemeinde würdige Idee: Er setzt kurzerhand eine Verordnung um, laut derer in Braunschlag ab sofort das Jahr 1986 herrscht. Nostalgie trifft digital Detox – Braunschlag ist zurück. Und mit ihm auch die ehemaligen Bewohner und Bewohnerinnen. So ein Erfolg bleibt natürlich nicht unbeobachtet.

Staffelinfos
Episoden: 5
Episoden
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1. Die Rückkehr
Vor über einem Jahrzehnt war Braunschlag in aller Munde. Eine angebliche Marienerscheinung zog tausende Touristen ins nördliche Waldviertel bis ein Atomunfall das Gebiet unzugänglich machte. Alle Braunschlager flüchteten. Alle Braunschlager? Nein. Bürgermeister Gerri Tschach und Discobesitzer Richard Pfeisinger trotzten dem Exodus. Jetzt ist die Luft wieder rein, aber irgendwie auch gleich wieder raus. Da kommt Tschach eine seiner Marktgemeinde würdige Idee: Er setzt kurzerhand eine Verordnung um, laut derer in Braunschlag ab sofort das Jahr 1986 herrscht. Nostalgie trifft digital Detox – Braunschlag ist zurück. Und mit ihm auch die ehemaligen Bewohner und Bewohnerinnen – allen voran Tschachs Frau Herta.
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2. Jahreswechsel
Das 80er Revival ist ein voller Erfolg, und der bleibt natürlich nicht unbemerkt. Schon lauert der jugendliche Investor BB, der aus Braunschlag einen Themenpark machen möchte, und auch die Politik will ihren Fußabdruck hinterlassen. Die Tatsache, dass 1986 auch gesellschaftlich viele Dinge anders waren als heute wühlt das Wahlvolk auf. Und dann steht plötzlich die geheimnisvolle Ronda auf der Tanzfläche der Disco Lametta…
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3. Der Gesandte
Der Braunschlager Hauptplatz hat sich in einen Markt für Vergangenheitstourist:innen verwandelt. Breakdance, Jojos, Zuckerstangen, Luftmatratzen und die eine oder andere Wahlrede von vorgestern geben sich ein Stelldichein. Auf ein solches wartet auch Matussek – allerdings mit einem Wesen von einem anderen Stern. Im Hause Pfeisinger/Tschach ringt man um die Aufteilung der Kinderbetreuung, bis das Kind verschwunden ist. Ronnie und Kevin treffen aufeinander und knüpfen an alte Eifersüchteleien an, während Pfarrer Ricardo in der Kirche vor ewig gestrigen Zugriffen geschützt wird. Dr. Feist ist in einem ausgewiesenen Dilemma, was die Bestattung der Asche seines Vaters betrifft, und auf Gerri Tschachs Konto geht viel Geld ein – ein mehr als durchsichtiger Erpressungsversuch.
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4. Ein Wunder
In Braunschlag ist der Wurm drin. Nach verzweifelter Suche taucht Elfies Sohn bei BB auf. Der Junginvestor hat in ihm einen Jünger gefunden, der ihn bei seinem Ausverkauf von Braunschlag unterstützen soll. Wenn Kinder an der Macht sind, ist das nicht immer nur gut. Auch auf klerikaler Seite eskaliert es ordentlich, als Pfarrer Riccardo mit Wundmalen zusammenbricht. Bürgermeister Tschach muss einen Weg finden, die kleine Welt zu retten. Vorteil dabei: Er hat nichts zu verlieren. Redakteur Frosch recherchiert derweilen zu Ronda und erfährt Unglaubliches.
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5. Blax
Will man einem Käufer das Geschäft vermiesen, dann beschädigt man am besten die Ware. Deshalb führt Tschach Schillingpreise in Braunschlag ein und eine Verordnung, dass Lokale nur mehr bis 18h offen haben dürfen. Das wohlgemerkt nachdem Pfeisinger BB seine Disco verkauft hat. Der Junginvestor schäumt. Auch Herta ist emotionalisiert, denn ihr geliebter Helfried hat ein unschönes Geheimnis. Vor den Toren Braunschlags üben die Alternativen den Aufstand wegen der Behandlung von Pfarrer Riccardo. Man merkt an allen Ecken und Enden: Die Party ist vorbei. Tschach zieht ganz unösterreichisch seine Konsequenzen und tritt zurück. Aber was nun? Braunschlag, quo vadis?

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„Ich bin nicht faul, ich bin im Energiesparmodus.“

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