China – Wie eine Nation entstand
Mit dem Sturz der Qing-Dynastie 1911 beginnt in China eine jahrzehntelange Phase des Umbruchs: Territorial zersplittert und politisch gespalten, wird der Wiederaufbau der Nation durch Bürgerkriege, Korruption und Brutalität erschwert. Die beiden rivalisierenden Parteiführer Chiang Kai-shek und Mao Zedong kämpfen erbittert um die Vorherrschaft im Land – mit Folgen, die auch Jahre nach ihrem Tod noch spürbar sind.
Staffelinfos
Episoden: 2
Episoden


1. Die blaue Sonne
Nach dem Sturz der Qing-Dynastie 1911 steht China vor einer historischen Wende: Wie kann das Land den Weg in die Moderne finden? Unter dem Symbol der "blauen Sonne" führt Chiang Kai-shek das Erbe seines Mentors Sun Yat-sen fort. Er kämpft für die Abschaffung ausländischer Konzessionen und die Wiederherstellung der nationalen Souveränität. Doch Japan dringt militärisch vor, und am politischen Horizont zeichnet sich eine neue Bedrohung ab: die "rote Sonne" Mao Zedongs.
Nach dem Sturz der Qing-Dynastie 1911 steht China vor einer historischen Wende: Wie kann das Land den Weg in die Moderne finden? Unter dem Symbol der "blauen Sonne" führt Chiang Kai-shek das Erbe seines Mentors Sun Yat-sen fort. Er kämpft für die Abschaffung ausländischer Konzessionen und die Wiederherstellung der nationalen Souveränität. Doch Japan dringt militärisch vor, und am politischen Horizont zeichnet sich eine neue Bedrohung ab: die "rote Sonne" Mao Zedongs.

2. Die rote Sonne
1945 scheint die "blaue Sonne" des nationalistischen Chinas im Zenit zu stehen. Die Republik China ist eines der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates. Doch hinter der Fassade herrschen Korruption und Brutalität - und die Republik unterliegt im Bürgerkrieg der "roten Sonne" Mao Zedongs. Geschlagen zieht sich Chiang Kai-shek nach Taiwan zurück und bleibt bis zu seinem Tod 1975 überzeugt, China mithilfe der USA zurückerobern zu können. Währenddessen beginnt Mao Zedong, den chinesischen Staat nach seinen Vorstellungen zu modernisieren.
1945 scheint die "blaue Sonne" des nationalistischen Chinas im Zenit zu stehen. Die Republik China ist eines der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates. Doch hinter der Fassade herrschen Korruption und Brutalität - und die Republik unterliegt im Bürgerkrieg der "roten Sonne" Mao Zedongs. Geschlagen zieht sich Chiang Kai-shek nach Taiwan zurück und bleibt bis zu seinem Tod 1975 überzeugt, China mithilfe der USA zurückerobern zu können. Währenddessen beginnt Mao Zedong, den chinesischen Staat nach seinen Vorstellungen zu modernisieren.
