
Die Biene Maja
Im Bienenstock auf der Klatschmohnwiese wird eine Biene geboren, die gleich nachdem sie aus ihrer Zelle geschlüpft ist, besonders auffällt: die Biene Maja. Sie lacht, tanzt sofort aus der Reihe und bringt die Königin mit ihren Fragen durcheinander. Frau Kassandra, ihre Lehrerin, wundert sich sehr über diese kleine, freche, neugierige Biene. Für sie ist es wichtig, dass alle Bienen in der Gemeinschaft ihre Arbeit leisten. Arbeit allerdings ist auch nicht die Sache einer anderen Biene mit dem Namen Willi. Beim ersten Flugunterricht freunden sich Maja und Willi an. Als Maja das erste Mal über die Klatschmohnwiese fliegt könnte sie vor lauter Freude überschäumen. Die vielen bunten Blumen, die glitzernden Tautropfen, der blaue Himmel und ein großer Regenbogen lassen Majas Herz höher schlagen. Sie trifft lustige Insekten wie den kleinen Mistkäfer Ben, die griesgrämige Schnecke Rufus und Flip, den Grashüpfer …
Ausgerechnet als Maja ihren Schlüpftag feiern möchte, regnet es in Strömen auf der Wiese. Aber davon lässt sich die freche Biene nicht abhalten. Maja schlägt einen Ausflug in den trockenen Bienenstock vor, um ihren Freunden den Ort zu zeigen, an dem sie und Willi geschlüpft sind. Ben, der Mistkäfer, die Schnecke Rufus und Max, der Regenwurm sind begeistert: Im Bienenstock waren sie noch nie!
Bei einem Spiel fällt Willi auf den Kopf: mit schlimmen Folgen. Willi weiß weder, dass er eine Biene ist, noch erkennt er Maja wieder. Als Willi ein Nickerchen macht, nutzt Maja die Zeit, um ihm seinen Lieblingsnektar zu sammeln. Vielleicht hilft ihm das, sich zu erinnern? Als Maja Willi wiederfindet, ist er bei den Ameisen. Aus Willi ist die "Waldameise Willi" geworden und er arbeitet als Ameise fleißiger als eine Biene!
Zum Fest der Sonnenwende sollen die Bienenkinder Pollen sammeln und einen Pollenball formen, der so schön ist wie die Sonne. Auch Maja will eine Pollensonne formen, und sogar der arbeitsscheue Willi macht mit. Aber Willi hat in Sammelkunde nicht aufgepasst. Und Maja, die nicht im Bienenstock lebt, fehlt auch die Übung. Maja fragt die Mistkäfer und die Wildbiene Wanda. Können die ihr weiterhelfen?
Maja und ihre Freunde finden ein Ei in der Wiese. Sie beschließen, das Ei wieder auf den kleinen Hügel hoch zu rollen, von wo es gekommen war. Aber so ein Ei ist schwer zu rollen, selbst für den Mistkäfer Ben! Auch Max, der Regenwurm ist von der Schieberei nicht begeistert, denn ein hungriger Vogel interessiert sich für das Ei und für ihn. Nur Willi hat seinen Spaß, glaubt er doch, dass das Baby im Ei auch Willi heißt!
Die immer nörgelnde Schnecke Rufus hat ausnahmsweise einen richtigen Grund zu jammern: Ein Vogel spielt mit dem wehrlosen Rufus Ball und rollt sein Schneckenhaus hin und her. Flip schlägt eine Bemalung als Katze vor. Alle, außer Rufus selbst, sind von der Idee begeistert. Sogar einige Blattläuse suchen Schutz bei ihm. Da stellt er sich die Frage: Will er eine Katze mit Läusen oder vielleicht doch lieber eine Schnecke sein?
Frau Kassandra ist gut vorbereitet auf die Bienenstockkontrolle von Richter Bienenwachs: Das Pollenlager ist gut gefüllt. Willi darf sich Pollen für ein Picknick nehmen, damit er dem Richter nicht begegnet. Aber dann bekommt Frau Kassandra Niesanfälle. Anstatt Willi fortzuschicken, bittet sie ihn um Hilfe. Während Maja die Ursache für ihre Niesanfälle erkundet, führt Willi den Richter herum. Und macht alles falsch.
"Jeder soll aufführen, was er besonders gut kann". So möchte Maja Wiesentheater mit ihren Freunden machen. Auch das Marienkäfermädchen Lara findet die Idee ausnahmsweise gut, um allen zu zeigen, wie toll sie singen kann. Nachdem Flip auf seiner Geige gespielt hat, geht der Vorhang auf. Maja hat ein großes Picknick vorbereitet. Als die Wespen das Picknick klauen wollen, geben Maja und ihre Freunde eine Extravorstellung.
Die Königin des Sonnensteinstockes ist zu Gast im Bienenstock und hält eine lange Rede. Die Rede ist so lang, dass es schon dämmert. Maja soll die Königin begleiten, schließlich findet Maja auch in der Dunkelheit die Wege. Aber die Königin fliegt ohne Maja los und verfliegt sich am Froschteich. Und auch wenn dort nur ein singender Frosch lauert, die Königin mag nicht im Freien die Nacht verbringen. Zum Glück Maja kommt ihr zu Hilfe.
Die Nichte von Richter Bienenwachs, Prinzessin Natalie, darf einen Tag lang üben, Königin im Bienenstock zu sein. Aber Natalie glaubt, sie sei ein Naturtalent, und der Bienenstock regiert sich von selbst. Die echte Königin bekommt von all dem nichts mit. Sie ist auf der Wiese in eine klebrige Pflanze geflogen und steckt fest. Aufgrund ihrer Abwesenheit will Richter Bienenwachs seine Nichte Natalie zur neuen Königin krönen.
Maja entdeckt in einem Apfelbaum ein tolles Baumhaus. Auch den Bewohner des Baumhauses lernt Maja kennen: Es ist die erfindungsreiche Ameise Archibald. Seine verrückteste Erfindung ist das "Auskleinmachgroß", eine Art Vergrößerungsglas. Maja ist begeistert! Anders als der Ameisenchef Paul, der Archibald für eine unnütze Ameise hält. Als ein gefährlicher Ameisenlöwe den Ameisenhügel belagert, kann sich Archibald beweisen.
Maja und Willi sind begeistert von den Flugkünsten der alten Libelle Otto. Maja möchte unbedingt den Libellenflug lernen. Otto verspricht Maja, ihr einige Libellenflugtricks beizubringen. Maja freut sich so sehr darauf, dass sie sich mit Willi gleich zum Libellenrennen anmeldet. Zwar ist noch nie eine Biene schneller als eine Libelle geflogen, aber Maja möchte beim Rennen dabei sein. Die Libelle und die Bienen haben viel Spaß.
Mitten in der Nacht wird Willi von merkwürdigen Geräuschen geweckt. Im Bienenstock spukt es! Lieber will er bei Maja auf der Wiese schlafen als im Spuk-Stock. Majas Erklärung ist einfach: Das Wiesengespenst kann nur Ben sein, denn er hat am Morgen schon Gespenst gespielt. Aber Ben ist es nicht! Es ist Tamara, eine Motte. Sie hat Ben beobachtet und macht ihn nach. Aber warum spielt eine Motte Gespenst im Bienenstock?
Maja und Willi werden beim Spielen gestört: Die Wespen Motz und Rempel können die Äpfel nicht von Birnen unterscheiden und wollen daher im Apfelbaum Birnensaft trinken. Denn Birnensaft soll Zauberkraft geben! Maja ist zunächst skeptisch. Aber da sich Flip müde fühlt und etwas Zaubersaft nötig hätte, beschließt Maja, der Sache nachzugehen. Was nicht so einfach ist.
Maja platzt mit einer tollen Neuigkeit mitten in den Unterricht von Frau Kassandra: Sie hat Narzissen gesehen! Alle Bienenschüler sind begeistert. Alle bis auf Hannah, die neue Austauschschülerin. Sie ist neu in der Klasse und möchte die Beste sein. Und jetzt muss sie merken, dass Maja sehr beliebt ist. Besonders Willi lässt keine Gelegenheit aus, von seiner besten Freundin Maja zu schwärmen. Das stachelt Hannahs Neidgefühle an.
Kuschlig und voller Pollen: Willi hat auf der Wiese seine Traumblume gefunden. Auf dieser Blume möchte er mit Maja ein Picknick machen. Gleich darauf taucht die nette Sammelbiene Lupine mit Richter Bienenwachs auf. Dieser gibt Lupine sofort den Auftrag, Willis Traumblume abzuernten. Blumen sind doch nicht zum Vergnügen da! Aber Maja und Willi geben nicht klein bei. Deshalb schlägt Richter Bienenwachs einen Wettbewerb vor.
Maja und Willi spielen fröhlich am Teich. Mit ihrem Geschrei machen sie zwei hungrige Frösche auf sich aufmerksam: Herbert, ein alter Frosch und der junge Hüpfer Basti. Der hungrige und der unerfahrene Frosch sind keine Gefahr für Maja und Willi. Leider rollt Bens Mistkugel davon und landet auf einem Seerosenblatt direkt vor den Fröschen. Und so nahe wollen Maja und Willi den Fröschen lieber nicht kommen.
Die Nacktschnecke Heinz sitzt im ausgetrockneten Teich fest. Ohne Schleim und ohne Feuchtigkeit kann Heinz nicht mehr kriechen. Maja und Willi versuchen sie in den Schatten zu schieben. Aber selbst mit dem starken Kurt bewegt sich die Schnecke nicht. Der arme Heinz holt sich sogar einen Sonnenstich! Er braucht dringend Wasser. Aber auf der trockenen Wiese suchen nicht nur Maja und Willi nach Wasser. Auch die Wespen sind durstig.
Für die Königin wird ein Geschenk gesucht: Ein ganz besonderer Blütenpollen soll es sein. Aber Willi und Maja vermasseln es gründlich. Sie verderben sich auf der Suche nach dem Pollen beide den Magen. Der Mistkäfer Ben meint, Mist sei die beste Bienenmedizin. Damit Maja nicht merkt, was sie da essen soll, vermischt Ben seine frischen Hasenköttel mit Blütenpollen. Aber nicht Maja isst davon, sondern Richter Bienenwachs.
Ben begegnet im Wald einem merkwürdigen Tier mit großen Zangen. Und vor lauter Aufregung vergisst er seine Mistkugel. Während Willi einem Tier mit furchteinflößenden Zangen lieber nicht begegnen will, fliegt Maja in den Wald, um Bens Mistkugel zu suchen. Natürlich will sie auch unbedingt das seltsame Tier kennenlernen. Das Zangentier ist der Ohrenkneifer Igor, und er ist nicht seltsam. Im Gegenteil!
Er ist nicht ausgeschlafen, er vergisst seinen Helm, und er hat Schluckauf. Willis erster Tag als Wachbiene am Bienenstockeingang beginnt nicht gut. Ein Glück steht ihm Maja zur Seite. Denn Willi bekommt einiges zu tun: Zuerst will eine Sammelbiene verdorbene Pollen in den Bienenstock bringen, dann tauchen Wespen am Eingang auf, und zu allem Überfluss macht der Richter Bienenwachs eine Bienenstockkontrolle.
Majas Lieblingseiche ist krank. Der Baum verliert schon im Sommer seine Blätter! Zusammen mit Flip findet sie die Ursache: Im Wurzelwerk der Eiche wachsen kaum noch Trüffelpilze. Ohne Pilze können die Eichenwurzeln nicht genug Wasser aufnehmen. Also beschließt Maja mit Unterstützung ihrer Freunde auf Trüffelsuche zu gehen. Dabei trifft sie die Feldgrille Erna, die gerne Trüffel verspeisen würde. Ob Maja die Eiche retten kann?
Die kleine Biene Siggi macht gerne Quatsch und ist damit dem strengen Richter Bienenwachs ein Dorn im Auge. Als es zum Streit kommt, läuft Siggi weg und Maja in die Arme. Er behauptet großspurig ein Abenteurer zu sein, der genau wie sie in der Wiese leben möchte. Aber Maja merkt schnell, dass er kein Abenteurer ist, sondern eine lustige Biene, die alle zum Lachen bringen kann. Maja fragt die Königin, ob er zurück in den Bienenstock darf.
Maja möchte für Lara eine Überraschungsparty geben. Lara aber denkt, sie sei nicht eingeladen. Deswegen spielt sie Willi einen Streich und gibt ihm Pollen, von dem er pupsen muss. Mit seinem Mief vertreibt Willi alle Freunde. Er ist stinksauer und erzählt Lara, dass die Party für sie sein sollte. Jetzt herrscht wirklich dicke Luft auf der Wiese. Aber dann merkt Willi, dass so ein Pups auch Frösche vertreibt.
Das ist Bens Glückstag. Vor dem Bienenstock liegt ein großer Kuhfladen, und er soll ihn wegräumen. Sein erster eigener Haufen Mist! Die schönsten Mistkugeln will er daraus rollen. Leider geht das der Königin des Bienenstocks nicht schnell genug, denn sie erwartet Besuch. Maja würde sogar mithelfen, den Mist wegzurollen. Aber Ben erlaubt niemanden, seinen Kuhfladen anzufassen!
Willi, Ben, Rufus und Walter haben allen Grund zum Tuscheln: Sie wollen eine Überraschungsparty für Maja geben. Kaum ist die Sache beschlossen, kommt Maja schon geflogen und will wissen, was gespielt wird. Trickreich lenken Majas Freunde sie den ganzen Tag ab. Nur dem armen Willi ist es nicht zum Lachen. Er möchte ihr das schönste Geschenk von allen machen. Aber was er sich ausgedacht hat, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.







