High School Radical Staffel 1

High School Radical

Mit 16 Jahren bricht Max, voller Träume, zu einem Austauschprogramm an einer Highschool in Oklahoma auf. Ein Jahr, das er mit seiner GoPro dokumentiert. In dieser Zeit wurde Trump Präsident, das Kapitol wurde gestürmt und ein Abtreibungsverbot auf den Weg gebracht. Zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit macht sich Max auf die Suche nach seinen Freunden, um zu verstehen, was ihre Lebenswege über die Entwicklung der amerikanischen Gesellschaft aussagen.

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Als Teenager lernte Max bei einem Schüleraustausch ein idealisiertes Bild der USA kennen: Schließfächer im College, Football, Road Trips mit den Freunden. Doch seit der Wahl von Donald Trump sind seine Werte und die seiner Freunde dort nicht mehr dieselben.

Staffelinfos
Episoden: 4
Episoden
1. Wie Justin Bieber mit Akne
Zurück in Owasso, Oklahoma, zeugen die Pro-Trump-Schilder in den Vorgärten und die Diskussionen über politische Polarisierung von einem tiefgreifenden Wandel. Nach der ersten Wiedersehensfreude merkt Max bald, dass das Oklahoma seiner Jugend – und der Jugend seiner Freunde – nicht mehr existiert. Das Traumbild kollidiert mit einer neuen Realität. Hier fürchtet man sogar einen Bürgerkrieg. Kann das sein?
2. Kein gutes Ende in Sicht
Max fällt es schwer, die neue Realität seiner Freunde zu verstehen. Er nimmt an einer Trump-Rallye teil, um die Stimmung einzuschätzen. Für die desillusionierten Menschen, die mit ökonomischen und sozialen Abstiegsängsten kämpfen, ist Trump ein Retter. Niedergeschlagen kehrt Max nach Owasso zurück. Dort, hingegen, herrscht Euphorie. Man lädt ihn zu einem Pick-up-Korso zur Unterstützung von Trump ein. Es stimmt: Die Fahrer würden sogar in den Bürgerkrieg ziehen.
3. Der Sohn, den sie nie hatten
Trotz aller politischer Differenzen ist die Wiedersehensfreude zwischen Max und der Familie Kehl und seinem alten College-Freund Jace groß. Max erfährt mehr über die Probleme seiner Gastfamilie und begreift ihre Nähe zur MAGA-Ideologie als letzte Hoffnung angesichts finanzieller und gesundheitlicher Schwierigkeiten, was es emotional für ihn ihnen gegenüber nicht gerade einfacher macht. Doch als er von einer tragischen Nachricht erfährt, macht er sich keine Illusionen mehr.
4. Wake up!
An einem Novembertag hat das Land gewählt. In irritierender Ruhe und Stille kehrt Trump zurück an die Macht. Max sieht, welche Folgen seine Ideologie für die Schwächsten der Gesellschaft hat. Max begegnet der illegalen Einwanderin Karla und Emma, die in einem Bundesstaat, in dem Schwangerschaftsabbrüche verboten sind, für das Recht auf Abtreibung kämpft. Er hört von Aubri, der 2019 starb, weil Schwarze im Gesundheitssystem besonders benachteiligt werden und bei ihm ein Lupus nicht diagnostiziert wurde. Schließlich trifft Max auch seinen alten Freund Jordan wieder, der aus desillusioniertem Pragmatismus Trump gewählt hat. Max will nicht gegen eine Realität kämpfen, die man nicht ändern kann und auch nicht die gute alte Zeit wiederaufleben lassen. Es geht ihm um die Hoffnung, solange es trotz aller politischen Meinungsverschiedenheiten noch zwischenmenschliche Kontakte und aufrichtige Dialoge gibt.