
Hiob
Fernseh-Dreiteiler nach Joseph Roths Romanklassiker HIOB über das Schicksal einer jüdische Familie zwischen Osteuropa und Amerika Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Ghetto von Zuchnow, im russischen Teil Galiziens, lebt der fromme Jude Mendel Singer mit seiner Frau Deborah und seinen Kindern Miriam, Schemarjah und Jonas. Da wird ihm ein viertes Kind geboren, Menuchim, ein krankes, schwächliches Wesen. Schemarjah gelingt die Flucht nach Amerika. Als er Fuß gefasst und etwas Geld gespart hat, benachrichtigt er seine Eltern, dass er sie und seine Geschwister nach Amerika holen will. Doch der Erste Weltkrieg entzweit die Familie. „Mendel Singer erlebt alles auch stellvertretend für ein Volk, das bald darauf mit der größten aller Prüfungen geschlagen wurde.“ (Bert Rebhand)
Der fromme Jude Mendel Singer lebt mit seiner Familie im russischen Teil Galiziens. Eine Reihe von Schicksalsschlägen nimmt er als Prüfung Gottes hin: die Geburt seines schwachsinnigen Sohns, die Einberufung seines Ältesten zum Militär, die Flucht des zweiten nach Amerika.
Mendel gewinnt Freunde, und der geschäftliche Aufstieg seines Sohns bringt zum ersten Mal ein wenig Geld und bescheidenen Wohlstand. Doch als der Weltkrieg ausbricht, schlägt das Schicksal zu: Schemarjah fällt in Frankreich, seine Mutter stirbt vor Kummer. Mendel bleibt alt und allein in New York zurück.
Mendel Singer hat seine beiden Söhne im Weltkrieg verloren, seine Frau starb aus Gram darüber. Als schließlich seine Tochter Miriam wahnsinnig wird, ist seine Kraft zu dulden und zu glauben erschöpft. Aus Demut und Frömmigkeit werden Rebellion und Trotz. Er schwört Gott ab, dessen Gnade ihm zuteil wird.







