Schwarz Rot Gold Staffel 1

Serienplakat zu Schwarz Rot Gold

Schwarz Rot Gold

Krimiserie um den Hamburger Zollfahnder Hans Zaluskowski, der gemeinsam mit seinen Kollegen Schmugglern und Betrügern den Kampf ansagt. Dabei muss er sich nicht nur mit undurchsichtigen EU-Zollbestimmungen herumplagen, sondern auch knifflige Fälle von internationaler Tragweite lösen.

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Staffelinfos
Episoden: 7
Episoden
1. Unser Land
Der geplante Coup ist genial einfach: Hochbesteuerte Mineralöle werden aus den Herstellungsbetrieben zunächst in so genannte Steuerlager gebracht. Dort lagern sie steuerfrei. Erst wenn sie dort entnommen und im Inland verkauft werden, entsteht Mineralölsteuer. Diese Steuer muss der Verkäufer aber erst nach zwei Monaten entrichten. Wenn er nicht unmittelbar vor dem Fälligkeitstermin unauffällig in die Schweiz verschwände – so Schmidts Plan. Er rechnet mit einem Reingewinn von 2,5 Millionen, da schmerzt ihn die Zahlung von 100.000 an Freundin Gabi als Provision für Mitwisserei und ein bisschen Hilfe wenig. Was Schmidt nicht vorausgesehen hat: Inspektor Doellke, frisch vom Lehrgang bei der Hamburger Zollfahndung, wittert immer Böses, wenn er an einer freien Tankstelle ein besonders günstiges Angebot sieht.
2. Alles in Butter
Die Butterschmelze von Lohse sen. steht vor der Pleite. Arbeitsplätze und auch der gute Name des Unternehmens sind gefährdet. Lohse jun. hat den rettenden Einfall: Die Butterschmelze verschmilzt Butter, die im Rahmen der Entwicklungshilfe an die Dritte Welt verschenkt wird, zu reinem Butteröl. Lohse jun. entwickelt nun mit zwei Mitarbeitern ein Verfahren, der Butter Palmfett beizumischen, ohne dass dieser Betrug bei Kontrollproben festgestellt werden kann. Die so eingesparte Butter wird in der Ladenkette von Lohse sen. gewinnbringend verkauft.
3. Kaltes Fleisch
Amtmann Zaluskowski von der Hamburger Zollfahndung ist wütend. Er war sich sicher, dass er dem Fleischfabrikanten Lebenhart die Beteiligung an einem groß angelegten Schmugglerring nachgewiesen habe, der argentinisches Rindfleisch aus westeuropäischen Häfen in die Bundesrepublik schmuggelt. Lebenhart hat Abgaben und Steuern in Millionenhöhe hinterzogen und sich damit gegenüber Konkurrenzfirmen in der Branche einen erheblichen Wettbewerbsvorsprung verschafft – davon ist Zaluskowski überzeugt. Aber Lebenhart wird freigesprochen.
4. Blauer Dunst
Amtmann Zaluskowski von der Hamburger Zollfahndung ist Zigaretten-Schmugglern auf der Spur. Die Bande hat einen komplizierten Transportweg aufgebaut, den die Hamburger Zollfahnder erst mithilfe der italienischen Kollegen von der Guardia di Finanza enträtseln können. Dass Zaluskowski beinahe zu nicht ganz „astreinen“ Mitteln greifen muss, um den Boss der Zigarettenschmuggler zuletzt doch zu stellen, ist – angesichts der strengen deutschen Rechtsregeln, an die er gebunden ist – unvermeidbar. Und das bringt ihn ziemlich in die Bredouille.
5. Um Knopf und Kragen
Amtmann Zaluskowski von der Hamburger Zollfahndung und sein Assistent Inspektor Grosser sind illegalen Textilimporten aus Billiglohnländern über die DDR auf der Spur. Zaluskowski schöpft Verdacht, als er auf ein fremdländisches Schriftzeichen auf einem Textilkarton aus der Oberlausitz stößt. Einfuhren aus Billigländern unterliegen gemäß dem Welttextilabkommen Mengenbeschränkungen, um die heimische Textilindustrie vor Wettbewerbsverzerrungen zu schützen. Wirtschaftskriminelle nutzen die komplizierte Gesetzgebung, um billige Ware über die Quoten hinaus in die Bundesrepublik zu schmuggeln. Durch den Umweg, den die Ware über die DDR nimmt, nutzen die Importeure zusätzlich die Vorteile des innerdeutschen Handels.
6. Nicht schießen!
Jäger könnte viele Millionen verdienen, er unterhält weltweite Geschäftsbeziehungen im illegalen Transfer westlicher Hochtechnologien in den Ostblock. In Deutschland hat Jäger nicht viel zu befürchten. Zwar ist er bereits einige Male wegen Verstöße gegen das Außenhandelsgesetz überführt worden, aber glimpflich davongekommen.
7. Schwarzer Kaffee
Zollamtmann Zaluskowski ermittelt gegen die Kaffee-Großhändler Bissinger und Gröthemeyer. Die beiden versuchen, das Welt-Kaffeehandelsabkommen zu umgehen, das lediglich die Einfuhr von Kaffee aus einem Mitgliedsland des Abkommens nach Deutschland erlaubt. Billiger wäre es für die Importeure, statt des so genannten „Quoten-Kaffees“ die Bohnen aus anderen Ländern einzuführen. Mehrmals musste der Kaffeeimporteur Bissinger bereits Bußgelder zahlen, weil er die Zollvorschriften missachtete. Die Zollfahndung hat Kenntnis von neuen Verstößen. Doch diesmal gibt sich Zaluskowski – gegen den Widerstand seiner eigenen Behörde – nicht mit einem Bußgeld zufrieden.

Filmzitat

„Das ist kein Mond…“

Star Wars