Unsere wunderbaren Jahre Staffel 1

Serienplakat zu Unsere wunderbaren Jahre

Unsere wunderbaren Jahre

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs versucht die Familie von Eduard und Christel Wolf mit ihren drei Töchtern ein neues Leben aufzubauen. Dabei geraten sie mit ihrer Firma in die Zeit des Wirtschaftswunders, das Deutschland neu aufblühen lässt.

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Staffelinfos
Episoden: 6
Episoden
1. Stunde Null
Sommer 1948 – das Essen ist knapp, es herrscht Inflation. In Altena im Sauerland hoffen drei Schwestern nach den langen Kriegsjahren auf eine bessere Zukunft. Margot erwartet die Rückkehr ihres Mannes, Ulla will Medizin studieren und Gundel möchte gerne das Familienunternehmen, die Metallwerke Wolf, leiten. Doch Vater Eduard Wolf steht mit dem Rücken zur Wand. Ein ehemaliger NSDAP-Ortsgruppenleiter, der sein Vermögen mit Waffen und Munition gemacht hat, wittert seine Chance.
2. Das Schützenfest
Ulla hat die Aufnahmeprüfung bestanden und verbringt leidenschaftliche Stunden mit Tommy. Ihr Vater, der davon erfährt, verbietet den beiden daraufhin den Umgang. In diese angespannte Stimmung tritt Margot an den Vater heran: Fritz hat Tuberkulose, ohne Behandlung muss er sterben, aber die können sie sich nur mit Eduards Hilfe leisten. Doch Eduard will dem verhassten Ex-Nazi-Schwiegersohn nicht helfen. Empörung bei Margot. Schließlich geht es auch um den Vater ihres Sohnes. Auf dem städtischen Schützenfest schießt Tommy den Adler. Er möchte Ulla zu seiner Schützenkönigin machen. Diese ist jedoch beleidigt, dass ihre bisher heimliche Liebe nun geoutet wurde.
3. Alte Schuld und alte Liebe
Ulla Wolf, die inzwischen Medizin in Tübingen studiert, kehrt besorgt nach Altena zurück – ihr Vater wurde verhaftet. Er wird beschuldigt, im Krieg Stacheldraht an das Konzentrationslager Bergen-Belsen geliefert zu haben. Ihre Mutter ist entsetzt. Die Gegenbeweise in Form alter Papiere der Metallfirma sind bei einem Fliegerbombenangriff verbrannt. Ulla hat eine Idee: Ihr Vater hatte damals dem jüdischen Apotheker Julius Rosen aus Altena zur Flucht verholfen. Er könnte als Leumundszeuge aussagen.
4. Der Entlastungszeuge
Die alten Gefühle zwischen Ulla und Tommy flammen in Ost-Berlin wieder auf. Doch zu vieles steht zwischen ihnen. Noch immer sieht Ulla in ihrem Vater nichts Schlechtes, was Tommy bei dem Vorwurf, der gegen Eduard im Raume steht, nicht verstehen kann. Wie kann sie nur so naiv sein, zu glauben, dass Eduard der einzige Stahlfabrikant in ganz Deutschland war, der sich nicht die Hände schmutzig gemacht hat?
5. Geister der Vergangenheit
Eduard hat die Firma Christel und seinen Töchtern vermacht. Durch die Hochzeit von Margot und Böcker besitzen die Eheleute damit nun die Mehrheit an den Vereinigten Metallwerken. Schweren Herzens gibt Ulla ihr Medizinstudium auf und beschließt, ihr Leben in Altena erst einmal in Ordnung zu bringen. Während der Arbeiteraufstände am 17. Juni 1953 gerät Tommy ins Visier der Stasi. Er flüchtet mit seiner kleinen Tochter Angelika nach Altena und bewirbt sich bei Ulla in der Firma Wolf. Nach anfänglichem Zögern stellt Ulla ihn ein – und setzt damit ihre Ehe aufs Spiel.
6. Neuanfang
Jürgens Eifersucht auf die Karriere seiner Frau geht so weit, dass er Ulla droht und sie zur Kündigung zwingt. Es kommt zur Auseinandersetzung mit schwerwiegenden Folgen. Margot zweifelt indes immer mehr an der Beziehung zu Böcker. Sie fasst den Entschluss, ihn zu verlassen. Böcker hat aus Rache die Konten der Firma geplündert und will sein Leben in Argentinien fortsetzen. Die Firma steht vor dem Ruin. Doch Christel will nicht aufgeben und das Familienunternehmen perspektivisch weiterführen.

Filmzitat

„Maximum Effort!“