
Unternehmen Merkur – Die Schlacht um Kreta
Die Schlacht um Kreta war ein dramatischer Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg und führte zu einer vierjährigen deutschen Besatzung. Dabei kam es zu grausamen Massakern, bei denen über 8.000 Kreter im Widerstand starben. Kreta blieb bis zum Kriegsende eine der letzten Nazi-Bastionen. Britische Truppen eskortierten die Deutschen aus Angst vor Vergeltung von der Insel.
Die Schlacht um Kreta war ein dramatischer Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg und führte zu einer vierjährigen deutschen Besatzung. Dabei kam es zu grausamen Massakern, bei denen über 8.000 Kreter im Widerstand starben. Kreta blieb bis zum Kriegsende eine der letzten Nazi-Bastionen. Britische Truppen eskortierten die Deutschen aus Angst vor Vergeltung von der Insel.
Im Mai 1941 landeten 14.000 deutsche Fallschirmjäger auf Kreta. Trotz hoher Verluste besiegten sie 30.000 alliierte Soldaten, die kaum Waffen oder Luftunterstützung hatten. Der Verlust eines wichtigen Flughafens am zweiten Tag war entscheidend - möglicherweise durch Fehler neuseeländischer Kommandeure.
Vor Kretas Südküste wurden alliierte Truppen in einer gefährlichen Aktion evakuiert, bei der fast 1000 britische Seeleute und Soldaten starben. Tausende marschierten durch die Berge, um die Royal Navy zu erreichen, die sie nach Alexandria brachte. Viele blieben zurück, flohen eigenständig oder versteckten sich monatelang bei Einheimischen. Über 10.000 Soldaten gerieten in Gefangenschaft.
Die Besetzung Kretas war von blutigen Massakern geprägt. Über 8.000 Kreter starben im Widerstand. 1943 ertranken fast 7.000 Italiener bei einem britischen U-Boot-Angriff. Der britische Geheimdienst unterstützte den Widerstand und entführte den deutschen Befehlshaber und Kreta blieb eine der letzten Nazi-Bastionen.







