
Unwanted
Die "Orizzonte", ein prächtiges Kreuzfahrtschiff für 5000 Gäste, gleitet durch das Mittelmeer. Auf ihrer jüngsten Fahrt rettet sie 28 Überlebende eines Schiffsunglücks, das tragisch 100 Flüchtlingen das Leben kostete. Trotz der luxuriösen Annehmlichkeiten an Bord – von Gourmet-Restaurants bis zu einem großzügigen Wellnessbereich – findet sich das Schiff plötzlich im Zentrum einer Flüchtlingskrise. Die Orizzonte erhält den Befehl, statt nach Italien, nach Libyen zurückzukehren, dem Ausgangspunkt der verzweifelten Flucht der Geretteten. Inmitten von Luxus und Komfort entfaltet sich ein bewegendes Drama, in dem Menschlichkeit, Hoffnung und Trauer aufeinandertreffen, und einige Flüchtlinge in ihrer Verzweiflung Geiseln nehmen.
Während sich die Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffs Orizzonte amüsieren, entdeckt Kapitän Arrigo ein brennendes Fischerboot auf dem Meer. 28 Migranten können gerettet werden.
Kapitän Arrigo erhält den Befehl, die geretteten Flüchtlinge zurück nach Tunis zu bringen. Edith, seine Stellvertreterin, ist gegen diese Entscheidung.
Das Schiff legt in Tunis an, doch die Behörden wollen nicht, dass die Migranten von Bord gehen. Während die Passagiere die Stadt besuchen, dürfen sich die Flüchtlinge auf dem Schiff frei bewegen.
Edith stellt sich gegen Arrigo woraufhin er sie festnehmen lässt. Sie kontaktiert eine NGO und die Presse. Ibrahim entdeckt Tareqs wahre Identität und greift ihn an.
Eine Migrantin vertraut ihr Kind der Kreuzfahrtpassagierin Diletta an. Kapitän Arrigo versucht Tareq zu bestechen - ohne Erfolg. Schließlich übernimmt Edith das Kommando.
Das Schiff wird von einer Militärflotte umzingelt woraufhin Tareq einen Deal aushandeln will. Dilettas Mann, ein Polizist, bietet dem Sicherheitspersonal an Bord seine Hilfe an.
Die Nachricht von der Entführung ist nun öffentlich und es kann keine Kompromisslösung geben. Bei einem Schusswechsel wird der Teenager Elvis getroffen.
Tareq richtet einen Appell an die Passagiere und enthüllt die schockierende Wahrheit. Nach einem weiteren Todesfall ist die Wut der Flüchtlinge kaum noch zu kontrollieren.







