Sophie Rundle ist überzeugt, dass Peaky Blinders auch nach dem ersten Kinofilm noch lange nicht am Ende ist. Die Schauspielerin, die im neuen Film Peaky Blinders: The Immortal Man erneut als Ada Thorne zu sehen sein wird, sprach jetzt von großen Perspektiven für die erfolgreiche Reihe.
Im britischen Fernsehen erklärte die 37 Jährige, dass es aus ihrer Sicht praktisch unbegrenzte Möglichkeiten für weitere Filme gebe. Autor Steven Knight habe mit Peaky Blinders eine Welt geschaffen, die von den Fans über Jahre hinweg begeistert aufgenommen und weitergetragen worden sei. Der neue Film markiere nun eine bestimmte Ära dieser Geschichte, doch was danach komme, könne in viele Richtungen weiterentwickelt werden.
Rundle betonte, dass gerade das 20. Jahrhundert eine ideale Bühne für weitere Geschichten rund um diese Figuren biete. Deshalb könne das Peaky Blinders Universum ihrer Meinung nach immer weiter wachsen.
In The Immortal Man steht Rundle erneut mit Cillian Murphy vor der Kamera, der wieder in die Rolle von Tommy Shelby schlüpft. Zum Cast gehören außerdem Barry Keoghan, Rebecca Ferguson und Tim Roth. Rundle zeigte sich sehr angetan von der Besetzung des Films und ist überzeugt, dass für dieses neue Kapitel die richtigen Schauspieler ausgewählt wurden.
Auch über ihre eigene Rolle sprach sie offen. Obwohl sie Ada bereits seit dem Start der Serie im Jahr 2013 spielt, arbeite sie noch immer daran, den Birmingham Akzent ihrer Figur perfekt zu treffen. Besonders schwierig sei das gewesen, weil an verschiedenen Orten mit ganz unterschiedlichen Sprachfärbungen gedreht wurde. Teilweise habe sie das Gefühl gehabt, den Akzent völlig zu verlieren. Trotzdem sieht sie gerade darin auch einen Teil des Charmes der Serie, die den besonderen Klang der Sprache weit über Großbritannien hinaus bekannt gemacht habe.
Besonders großes Lob fand Rundle für Cillian Murphy. Seine Darstellung von Tommy Shelby bezeichnete sie als außergewöhnlich. Es habe zwar immer wieder Diskussionen darüber gegeben, wer diese Figur hätte spielen können, doch für sie steht fest, dass Murphy der Rolle eine ganz besondere Ruhe und Tiefe verleiht.
Damit macht Rundle deutlich, dass Peaky Blinders für sie weit mehr ist als nur eine abgeschlossene Serie. Mit dem neuen Film könnte das Franchise vielmehr in eine nächste, womöglich noch größere Phase starten.
