Steven Spielberg hat jetzt erklärt, warum seine lange geplante Verfilmung von Robopocalypse nie zustande kam. Der Regisseur sagte, das Science Fiction Projekt sei irgendwann so groß geworden, dass es auf dem Weg war, der teuerste Film seiner Karriere zu werden. Genau das habe ihn am Ende zum Rückzug bewegt. Spielberg sprach sogar davon, dass der Film ein Studio hätte ruinieren können, wenn er seine enormen Kosten nicht wieder eingespielt hätte.
Besonders heikel war für ihn offenbar, dass das finanzielle Risiko in keinem vernünftigen Verhältnis mehr stand. Spielberg sagte, er habe den Stoff bewusst nicht bei DreamWorks unterbringen wollen, weil das Projekt für seine eigene Firma schlicht zu teuer gewesen sei. Andere Studios seien zwar interessiert gewesen, aber er selbst habe irgendwann nicht mehr daran geglaubt, dass sich ein so gewaltiger Aufwand am Ende wirklich auszahlen würde. Genau deshalb habe er die Reißleine gezogen.
Ganz verabschiedet hat sich Spielberg vom Science Fiction Genre trotzdem nicht. Sein nächster Film Disclosure Day startet am 12. Juni 2026 in den Kinos. Außerdem arbeitet er bereits an einem Western, den er bei SXSW als Film mit Pferden und Waffen beschrieb, aber ohne die üblichen Genre Klischees.
Interessant ist dabei, dass Spielberg trotz jahrzehntelanger Karriere offenbar immer noch Lust auf neue Territorien hat. Neben dem Western sprach er zuletzt auch darüber, dass er lange mit dem Gedanken gespielt habe, irgendwann noch einen echten Horrorfilm zu machen. Robopocalypse wird es zwar wohl nicht mehr werden, aber Ideen gehen ihm offensichtlich weiterhin nicht aus.
