Sandra Bullock hat sich überraschend offen für einen pragmatischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz in Hollywood ausgesprochen. Beim CNBC Changemakers Summit sagte die Schauspielerin, die Branche müsse die Technologie nicht wegdrücken, sondern verstehen und klug nutzen. Ausgelöst wurde das Thema durch inoffizielle KI Trailer zu Practical Magic 2, die bereits im Netz kursieren, obwohl Warner Bros. den echten Teaser noch gar nicht veröffentlicht hat.
Sandra Bullock machte dabei klar, dass sie KI keineswegs naiv feiert. Im Gegenteil: Sie sagte, man müsse das Ganze genau beobachten, verstehen und sich darauf einlassen, allerdings auf eine konstruktive und kreative Weise. Gleichzeitig warnte sie ausdrücklich davor, dass die Technik auch missbraucht werden könne. Genau deshalb brauche es aus ihrer Sicht einen wachen und vorsichtigen Umgang.
Warner Co Chefin Pam Abdy schlug in dieselbe Kerbe. Sie räumte ein, dass die fanerstellten Trailer nicht gerade ideal seien, wertete sie aber trotzdem als positives Signal. Für sie zeigen die Clips vor allem, dass das Interesse an Practical Magic 2 schon jetzt groß ist und das Publikum Lust hat, sich mit dem Film auseinanderzusetzen.
Unterm Strich klingt Bullocks Haltung deshalb weniger nach Technik Euphorie als nach kontrollierter Offenheit. KI ist da, also sollte Hollywood lernen, sinnvoll mit ihr zu arbeiten, statt so zu tun, als ließe sie sich einfach ignorieren. Ganz ähnlich hatte sich zuletzt auch Uma Thurman geäußert. Sie sagte in InStyle, dass KI sicher große Vorteile, aber eben auch große Kosten mit sich bringen werde und dass Nervosität allein dabei wenig bringe


