Emmys 2026: Widow’s Bay dominiert und Matthew Rhys feiert Doppel-Sieg

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Die 78. Emmy Awards waren eine Nacht voller Emotionen und glanzvoller Highlights. In einem Jahr, das von starken Erzählungen geprägt war, stach Matthew Rhys als der am meisten dekorierte Schauspieler des Abends hervor. Er sicherte sich gleich zwei Hauptpreise für seine Leistungen in zwei unterschiedlichen Genres. Rhys gewann den Preis für die beste Hauptrolle in einer Comedy-Serie für seine Arbeit in Widow’s Bay sowie die Auszeichnung für die beste Hauptrolle in einer Limited Series oder einem Film für seine Performance in The Beast In Me.

Während seiner Dankesrede zeigte Rhys seine Wertschätzung für seine Kollegen und lobte insbesondere Claire Danes als eine unglaublich engagierte und fast schon einschüchternde Partnerin vor der Kamera. Diese Anerkennung unterstreicht, wie sehr die Qualität der schauspielerischen Leistungen in diesem Jahr im Vordergrund stand.

Widow’s Bay räumt bei den Emmys 2026 alles ab

Wenn man über den Abend spricht, kommt man an Widow’s Bay nicht vorbei. Die düstere Comedy von Apple TV+ war die absolute Machtdemonstration der gesamten Verleihungsfeier. Mit insgesamt 14 gewonnenen Statuetten über die drei Abende der Zeremonie setzte die Serie neue Maßstäbe. Sie räumte den Block der Comedy-Serien komplett ab, inklusive der Preise für die beste Comedy-Serie, die besten Nebenrollen für Stephen Root und Kate O’Flynn sowie die Auszeichnungen für das beste Drehbuch und die beste Regie.

Diese Dominanz zeigt, wie stark das Publikum und die Kritiker von der Geschichte auf der kleinen Insel vor der Küste von New England begeistert sind. Widow’s Bay hat sich damit als einer der wichtigsten Titel des aktuellen Emmy-Zyklus etabliert und lässt die Konkurrenz weit hinter sich.

Drama-Highlights und emotionale Momente

Im Bereich der Dramen war die Stimmung ebenso intensiv. Rhea Seehorn sicherte sich den Preis für die beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Pluribus. In ihrer Rede zeigte sie sich großzügig und würdigte ihre Kollegin Keri Russell, die ebenfalls für The Diplomat nominiert war. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Schauspielerinnen wurde von Seehorn treffend als eine Verbindung auf Augenhöhe beschrieben. Zudem konnte Vince Gilligan für das Drehbuch der Episode We Is Us triumphieren und damit den Erfolg von Pluribus abrunden.

Ein weiterer großer Sieg ging an die Serie The Pitt von HBO Max. Sie wurde zur besten Drama-Serie gekürt, während Noah Wyle für seine Rolle als Dr. Michael Robbinavitch die Auszeichnung für die beste Hauptrolle in einer Drama-Serie entgegennahm. Auch Allison Janney konnte sich für ihre Rolle als Präsidentin Grace Penn in The Diplomat für die beste Nebenrolle in einer Drama-Serie auszeichnen.

Weitere Highlights und Plattform-Dominanz

Die Comedy-Schiene feierte auch andere Erfolge, da Jean Smart erneut für ihre Rolle in Hacks den Preis für die beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie gewann. Sally Field zeigte eine starke Leistung in Remarkably Bright Creatures und sicherte sich einen Emmy für die beste Hauptdarstellerin in einer Limited Series oder einem Film. Auch Reality-Formate und Variety-Shows waren präsent, wobei The Traitors und DTF St. Louis jeweils sieben Siege einfuhren.

Abseits der Wettbewerbskategorien gab es einen Moment, der für eine lange Standing Ovation sorgte. Michael J. Fox erhielt den Bob Hope Humanitarian Award für sein lebenslanges Engagement für die Parkinson-Forschung. Er erzählte bewegende Details über seinen Alltag mit der Krankheit und betonte, dass er sich niemals unterworfen habe. Die Moderation übernahm Mariska Hargitay, die in einer Doppelfunktion als Hostin und Gewinnerin für ihren Dokumentarfilm den Abend begleitete.

Besonders Apple TV+ konnte sich über die Ergebnisse freuen. Mit Widow’s Bay, Pluribus und den Erfolgen von Slow Horses sicherte sich der Streaming-Dienst eine herausragende Präsenz bei den Awards. Die Zeremonie, die live auf NBC und Peacock übertragen wurde, bot zudem nostalgische Momente mit Tributes an Buffys die Vampirenschlächter und Charlie’s Angels sowie musikalische Einlagen von Noah Kahan und Reba McEntire.

Quellen: IMDb, Variety, Deadline, TVLine

Filmzitat

„Das ist so flauschig, ich sterbe!“

Ich – Einfach unverbesserlich