Handlung
Benoit lebt von Gelegenheitsjobs und trägt seinen Protest sogar auf der Stirn. Sein Bruder Jean-Pierre steckt dagegen in einem bürgerlichen Leben fest, das ihm weder Halt noch Erfolg gibt. Beide Männer, längst Mitte 40, hängen noch immer am elterlichen Kartoffelrestaurant und kommen ohne die Familie kaum zurecht.
Als Jean-Pierre von seiner Frau verlassen wird und seinen Job verliert, kippt seine Lage endgültig. Benoit zieht ihn in seine eigene Welt der Verweigerung und des Außenseitertums hinein.
Kurzkritik
Delépine und Kervern treiben ihre Punk-Komödie mit trockenem Timing und absichtlich schiefem Rhythmus voran: Benoît Poelvoorde und Albert Dupontel spielen als ungleiches Brüderpaar gegen jede psychologische Glättung, ihre Körperlichkeit trägt den Witz ebenso wie die Verweigerung. Der Film setzt auf lose, fast skizzenhafte Szenen, in denen Slapstick, Sozialsatire und Revolte ständig aneinanderreiben. Gerade diese spröde Montage gibt der Farce Biss; die Bildsprache bleibt lakonisch, der Ton bissig, das Ensemble herrlich schräg.
Produktionsnotizen
Originaltitel: Le Grand SoirLaufzeit: 95 Minuten
Regie: Gustave Kervern, Benoît Delépine
Produzent/in: Rémi Burah, André Logie, Gaëtan David, Gustave Kervern, Jean-Pierre Guérin, Mat Troi Day, Benoît Delépine
Herstellungsland: Deutschland, Frankreich, Belgien
Studio: Panache Productions, No Money Productions, GMT Productions
Boxoffice
Filmstart: 06.06.2012Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos
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