Handlung
Richard lebt in Tanger, weil er sich seine britische Heimat nicht mehr leisten kann. Von dort aus hilft er dem jungen Marokkaner Malik auf dem Weg nach Europa. In Europa soll ausgerechnet die konservative Politikerin Mathilda ihn verstecken.
Ihre Assistentin Amina, Juristin mit marokkanischen Wurzeln, wird als kulturelle Vermittlerin eingeschaltet und soll die Lage ordnen. Malik verfolgt jedoch eigene Pläne. Als er auf sich allein gestellt ist, setzt er unbeabsichtigt eine Kette von Ereignissen in Gang, die die Beteiligten unter Druck bringt.
Kurzkritik
Angelina Maccarone verdichtet Migration, Macht und Selbstschutz zu einem klug verschachtelten Kammerspiel mit Thrillerimpuls. Der Film lebt von präzise geführten Figuren und einem Ensemble, das soziale Rollen, Begehren und Abwehr in feinen Verschiebungen sichtbar macht. Lambert Wilson und Barbara Sukowa geben den Machtgefällen scharfe Kanten, während Habib Adda als unruhiger Gegenpol den Rhythmus immer wieder aufbricht. Die Montage hält die Perspektiven in Spannung, ohne den Stoff in bloße These kippen zu lassen; gerade daraus gewinnt der Film seine nervöse, politische Energie.
Produktionsnotizen
Originaltitel: KlandestinLaufzeit: 124 Minuten
Regie: Angelina Maccarone
Produzent/in: Martina Haubrich, Claudia Schroeter
Herstellungsland: Deutschland
Studio: CALA Filmproduktion, HR, ARTE
Boxoffice
Filmstart: 24.04.2025Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos
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