Sie glauben an Engel, Herr Drowak?

Handlung

Lena kommt im Rahmen eines sozialen Projekts zu Hugo Drowak, der allein in einem heruntergekommenen Hochhaus lebt und seit langem jede Zuversicht verloren hat. Als Schreibtrainerin soll sie ihn beim kreativen Arbeiten unterstützen, doch der mürrische Mann begegnet ihr zunächst mit Ablehnung und Gemeinheiten. Lena hält dennoch an ihrem Vorhaben fest und versucht, ihn für das Schreiben zu gewinnen.

Dabei prallen ihr fester Glaube an das Gute im Menschen und Hugos verschlossene Art immer wieder aufeinander. Aus dem nüchternen Auftrag wird eine Begegnung, die beide zwingt, ihre Haltung zum Leben zu überdenken.

Kurzkritik

Nicolas Steiner verbindet Sozialdrama, Groteske und poetischen Realismus zu einem bewusst unsteten Tonfall. Der Film lebt vor allem von der elektrischen Gegenwart von Luna Wedler und Karl Markovics: Ihre Szenen tragen die Reibung zwischen Fürsorge und Verweigerung mit präzisem Timing und spürbarer Körperlichkeit. Dazu setzt Steiner auf schwarzweiße Bilder, die das Hochhausmilieu nicht naturalistisch, sondern als seelischen Druckraum lesen. Wenn die Inszenierung gelegentlich überbordet, hält die Figurenarbeit den Film zusammen und gibt seinem Surrealismus eine verletzliche Mitte.

Produktionsnotizen

Originaltitel: Sie glauben an Engel, Herr Drowak?
Laufzeit: 127 Minuten
Regie: Nicolas Steiner
Produzent/in: Katrin Renz, Pascal Nothdurft, Marc Müller-Kaldenberg
Herstellungsland: Schweiz, Deutschland
Studio: tellfilm, Ziegler Film, Zieglerfilm Baden-Baden, SWR, SRF, ARTE, WDR, HR

Boxoffice

Filmstart: 19.02.2026
Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos

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Filmzitat

„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.“