Handlung
Vor zwanzig Jahren lernten viele Bernd Stromberg und sein Team aus der Schadensregulierung der CAPITOL-Versicherung kennen. Seitdem hat sich die Arbeitswelt verändert, und auch der frühere Büroleiter steht bei einem Wiedersehen mit alten Kolleginnen und Kollegen auf dem Prüfstand. Das Treffen bringt die vertrauten Spannungen zurück und macht schnell deutlich, dass alte Rollen und alte Sprüche nicht einfach verschwinden.
Zwischen Erinnerungen an frühere Tage und dem Blick auf die Gegenwart gerät das Wiedersehen immer wieder aus dem Takt. Für Stromberg und die anderen Beteiligten wird es zu einer Begegnung, bei der längst geklärte Verhältnisse noch einmal neu aufbrechen.
Kurzkritik
Arne Feldhusen bringt den alten Büro-Zynismus nicht als bloße Nostalgie zurück, sondern als Reibungsfläche zwischen vertrauten Figuren und einer Gegenwart, die auf ihre Sprüche nicht mehr geduldig wartet. Christoph Maria Herbst spielt Stromberg erneut mit präziser Gemeinheit und perfektem Timing, während Bjarne Mädel und Oliver Wnuk die Mischung aus Peinlichkeit, Verletzlichkeit und Restloyalität stark erden. Der Film lebt von der Chemie des Ensembles, stolpert aber im Rhythmus immer wieder über seine eigene Form und verliert dabei etwas von der früheren Leichtigkeit.
Produktionsnotizen
Originaltitel: Stromberg - Wieder alles wie immerLaufzeit: 100 Minuten
Regie: Arne Feldhusen
Produzent/in: Ralf Husmann, Gunnar Juncken, Henning Wagner, Nathalie Cloidt, Peter Ulbrich, Christian Pesch
Herstellungsland: Deutschland
Studio: MadeFor Film, SevenPictures Film, Banijay Productions Germany
Boxoffice
Filmstart: 04.12.2025Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: 9.651.864 $
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos
Nächste TV-Ausstrahlungen
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