
Die Borgias
Opulentes Historiendrama über das machtbesessene italienische Adelsgeschlecht der „Borgias“. Im Zentrum steht der Familienpatriarch Rodrigo Borgia, der 1492 zum Papst Alexander VI. ernannt wird und zur Durchsetzung seines Machtanspruches brutale Kriege anstiftet. Rodrigo Borgia ist Kardinal in Rom und schafft es durch geschickte und skrupellose Machtsspielchen ab 1492 zum Papst gekrönt zu werden. Durch Intrigen, Bestechungen und Mord in Amt und Würden gelangt, ist seine Regentschaft von Manipulationen und Machtmissbrauch gekennzeichnet. Seine Familienangehörigen stehen ihm in dieser Hinsicht in nichts nach.
Nachdem Alexander VI. die französische Invasion mit seinem Papsttum (gerade so) überlebt hat, versucht er, seine Pläne durchzusetzen. Aber die Familie Sforza stellt ihn weiterhin infrage, was ihn dazu bringt, ihnen den Krieg zu erklären. Auch Kardinal Giuliano della Rovere hat seine Bemühungen, Alexander aus dem Vatikan zu entfernen, nicht aufgegeben. Da es ihm nicht gelungen ist, den Papst auf legalem Wege abzusetzen, plant Kardinal della Rovere, ihn zu ermorden.
Papst Alexander VI will den Fund von altertümlichen römischen Artefakten feiern und gibt für die Bürger Roms ein Festmahl nach antikem Brauch. Lucrezia kümmert sich um ihr neues Baby, während ihre Brüder Cesare und Juan ihre Feindschaft zum Äußersten treiben: Die beiden liefern sich ein haarsträubendes Pferderennen ohne Sättel. Alexanders Geliebte Giulia Farnese findet heraus, dass der Papst eine neue Mätresse hat und wendet sich hilfesuchend an Vanozza. Die gibt zu Bedenken, dass in einer Beziehung Platz für drei sei. Della Rovere ist in das Leben eines einfachen Priesters geflüchtet und entgeht nur um Haaresbreite einem Attentat von Cesare. Im Süden wird Alfonso, der frühere König vom pestgeplagten Neapel, von den Truppen des wütenden und todkranken König Charles VIII von Frankreich gejagt und zu Tode gefoltert.
Pesaros junger Stallbursche Paolo ist nach Rom gekommen, um seine ehemalige Liebschaft Lucrezia wiederzutreffen. Er möchte endlich das Kind sehen, das sie von ihm zu Welt brachte. Giulia gewöhnt sich langsam daran, Teil einer Dreiecksbeziehung zu sein und steckt ihre Energie in gemeinnützige Arbeit: Mit Vittoria, der neuen Geliebten des Papstes als Führerin, nimmt sie Papst Alexander in Verkleidung mit in die Stadt, um ihm das Elend der Armut zu zeigen. In der Zwischenzeit schafft es Paolo mit Hilfe der Prostitueirten Beatrice, Lucrezia zu sprechen. Diese möchte ein Rendezvous arrangieren und bittet Cesare um Hilfe. Doch Juan bekommt Wind von dem heimlichen Date. Als Paolo am folgenden Morgen die Villa der Borgias verlässt, bringt ihn Juan in blindem Zorn um. In der Hand des Toten hinterlässt er einen gefälschten Abschiedsbrief, so dass alles auf einen Selbstmord hindeutet
Lucrezia tritt in einen Hungerstreik ein und Della Rovere kehrt nach Rom zurück.
Beschreibung folgt.
Cesare muss sich um die Sforzas kümmern. Alexander hört einen feurigen Priester.
Cesare will seine militärische Macht mit einem Überraschungsangriff demonstrieren.
Beschreibung folgt.
Lucrezia interessiert sich für den Bruder ihres versprochenen Ehemannes.
Als ein neuer Vorkoster im päpstlichen Palais gesucht wird, bekommt Antonello tatsächlich den Job. Der von Della Rovere gesandte Attentäter ist bereit, den mörderischen Plan umzusetzen. Unterdessen hält Raffaello offiziell um Lucrezias Hand an, doch Alexander jagt ihn vom Hof. Giulia redet Alexander ein, dass sein Pontifikat eine gute Sache war, worauf er sein Fasten beendet und ein großes Fest zur Taufe von Lucrezias Baby anordnet. Während des Festmahls ist Antonello kurz davor, den Papst zu vergiften. Doch Alexander wechselt plötzlich von Wasser zu Wein und der Plan misslingt. Im Verlauf der Feierlichkeiten gerät Juan zunehmend außer Kontrolle und bedroht das Leben von Lucrezias Kind. Ein eiskalter Cesare tut das, was getan werden muss...
Während Alexander sich sorgt, weil Juan nicht nach Hause gekommen ist, wird Savonarola auf der Streckbank gefoltert. Trotz der ihm zugefügten Schmerzen gesteht der Vatikan-kritische Prediger nicht. Cesare, wild entschlossen, nicht nur dessen Vermächtnis, sondern auch den Leib zu vernichten, fälscht Savonarolas Geständnis, woraufhin der Prediger als verurteilter Ketzer verbrannt wird. Unterdessen taucht ein neuer Bewerber um Lucrezias Hand in Rom auf: Alfonso von Aragon. Lucrezia treibt ihre Späße mit ihm wie mit seinen Vorgängern, bis sie sich selbst dabei ertappt, ihm verfallen zu sein. Sie verkündet, Alfonso zu heiraten. Die Freude des Papstes ist nur von kurzer Dauer, als er ein schockierendes Geständnis von Cesare empfängt. Später, während der Feierlichkeiten zu Lucrezias Verlobung, versöhnen sich Alexander und Cesare bei einem Becher Wein. Cesare erkennt zu spät, welche Gefahr von Antonello ausgeht und der Papst führt den vergifteten Becher an die Lippen.







