Ein Herz und eine Seele Staffel 1

Serienplakat zu Ein Herz und eine Seele

Ein Herz und eine Seele

Die Serie zeigt stark überspitzt das Zusammenleben einer deutschen Familie in einer Reihenhaussiedlung in Wattenscheid Anfang der 1970er-Jahre: So behandelt sie neben üblichen Alltagsthemen vor allem das Zusammentreffen der extrem kleinbürgerlich-konservativen Einstellung der Eltern mit den idealistischen Ansätzen der 68er-Bewegung, für die Tochter und Schwiegersohn stehen.

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Staffelinfos
Episoden: 21
Episoden
1. Das Hähnchen
Alfred Tetzlaff kommt von schwerer Tagesarbeit nach Hause und muss feststellen, dass Else und die Kinder nicht daheim sind – gut, das wird er verschmerzen, da hat er wenigstens seine Ruhe. Aber: Der Tisch ist nicht gedeckt, der Kühlschrank leer und der Ofen ist aus und er hat Hunger. Und niemand ist da, an dem er seine Wut auslassen kann, das ist wirklich der Gipfel der Unverschämtheit.
2. Der Fernseher
Alfred sitzt im Wohnzimmer. Michael kommt dazu und sie diskutieren über den Fernseher, der ausgeschaltet bleiben soll. Anschließend erklärt Alfred Michael die angebliche Spionagetätigkeit von Walter Ulbricht. Als sie eine Sportübertragung sehen möchten, ist der Fernseher kaputt und Alfred macht sich daran, ihn zu reparieren, bis die Sicherung rausfliegt, allerdings läuft der Fernseher bald wieder. Else ruft in der Zwischenzeit einen Techniker, der von Alfred wieder rausgeschmissen wird. Am Ende wird der Fernseher an seinen Platz zurückgestellt, Alfred schaltet den Fernseher ein, der daraufhin implodiert
3. Der Besuch aus der Ostzone
Michaels Eltern kommen zu Besuch, um ihre Schwiegertochter kennenzulernen. Alfred gibt seine Meinung über die Ostzone kund. Nachdem er zusammen mit Michaels Vater in Rudis Kneipe war, kocht er das Feiertagsessen. Am 17. Juni 1974 wurde diese Folge der Serie „Ein Herz und eine Seele“ zum ersten Mal ausgestrahlt. Die Beziehungen zur damaligen DDR begannen sich gerade auf politischer Seite etwas aufzulockern. Die ideologischen Grenzen aber waren im wahrsten Sinne des Wortes ‚zugemauert‘. Und in dieser Situation steht der Familie Tetzlaff Besuch ins Haus – ein eigentlich freudiger Anlass.
4. Die Beerdigung
Frau Grätz war eine wundervolle ältere Dame – nach der Meinung von Alfred Tetzlaff jedenfalls. Allerdings ist dies auch erst seine Meinung, seit Frau Grätz gestorben ist. Davor hat er sich nicht immer so freundlich über die Nachbarin geäußert. Und dass Rita und Michael ihn an so manche unfreundliche Äußerung von früher erinnern, ist ja mal wieder typisch.
5. Die Bombe
Alfred kommt nichtsahnend nach Hause, freut sich auf ein gemütliches Wochenende und was findet er vor: Eine Bombe! Natürlich liegt da nicht einfach eine Bombe herum, noch ist sie im Paket verborgen. Aber für denkende Menschen ist auf den ersten Blick klar, was Else gar nicht bemerkte, als die das Paket für einen Nachbarn entgegennahm.
6. Hausverkauf
Michael möchte den Familienfrieden steigern und hat folgenden Plan: Wenn er ein größeres Haus kaufen könnte, dann würde die Familie sich nicht mehr so oft sehen und es wäre Ruhe und Frieden im Hause Tetzlaff. Dazu müsste allerdings das idyllische Reihenhäuschen von Alfred verkauft werden. Um dessen Wert zu ermitteln, wird ein Makler eingeladen, der den Wert feststellen soll.
7. Silberne Hochzeit
Dass man seinen Hochzeitstag vergisst, das kommt ja in den besten Familien vor. Auch in der besten aller Familien, bei den Tetzlaffs. Rita und Michael haben aber vorgesorgt und den Eltern nicht nur eine Einladung zum Abendessen in ein vornehmes französisches Restaurant verschafft, sondern auch in Alfreds Namen für die überraschte Else ein Geschenk samt Liebesbrief besorgt.
8. Urlaubsvorbereitung
Die Tetzlaffs wollen ihren Urlaub zum ersten Mal im Ausland verbringen, allerdings hat Alfred an jedem Ort etwas auszusetzen. Else und die Kinder gehen ins Reisebüro und Alfred leiht sich von Koslowski einen Taucheranzug. Als es in der Telefonzelle klingelt, verlässt Alfred im Taucheranzug das Haus und wird von einem Polizeibeamten abgeführt, bevor seine Familie zurückkommt.
9. Erntedankfest
Alfred Tetzlaff und Familie sind wohlbehalten aus dem Urlaub zurück. Nun steht das Erntedankfest vor der Tür – Grund genug für Ekel Alfred, sich Gedanken zu machen über die brennendsten Probleme der Umweltverschmutzung – zumal es außer ihm ja sonst keiner tut. Das ist immer dasselbe.
10. Eine schwere Erkrankung
Männer sind ja eigentlich nie krank – aber wenn, dann sind sie viel kränker als Frauen. Alfred ist jedenfalls der Meinung, dass mit seinem Ableben jederzeit zu rechnen sei. Schließlich hat er eine Grippe. Eine Flasche Wodka bringt nur vorübergehend Linderung, da droht neues Unheil: Der Hausarzt hält ihn für gesund. Da kann dann natürlich nur noch ein wirklicher Könner, ein Spezialist helfen…
11. Der Sittenstrolch
Alfred wird beim Zeitungslesen gestört, es klingelt. Else steht voll bepackt vor der Tür. Frau Fechner hat sie zum Einkaufszentrum gefahren, wo Else den vielen Sonderangeboten nicht widerstehen konnte. Außerdem hat Else eine ganze Kiste Chappi gekauft, weil sie es für Gulasch hielt.
12. Silvesterpunsch
Während das Essen gekocht wird, macht Alfred Punsch. Entgegen seiner Gewohnheit will er dieses Jahr die Neujahrsansprache nicht sehen, weil sie von einem Sozialdemokraten kommt. Als er sich mit seinem Punsch den Fuß verbrennt, kühlt er ihn in der Kartoffelschüssel. Während des Essens gibt er sein gesammeltes Wissen über Gastarbeiter preis.
13. Der Ofen ist aus
Alfred Tetzlaff kommt nach schwerer Tagesarbeit nach Hause und muss feststellen, dass die Revolution in seinem Hause Einzug gehalten hat. Frau und Kinder sind nicht daheim – gut, das wird er verschmerzen, da hat er wenigstens seine Ruhe. Aber: Der Tisch ist nicht gedeckt, der Kühlschrank ist leer und der Ofen ist kalt.
14. Rosenmontagszug
Die Deutschen taumeln von einer Krise in die nächste, aber "seine Regierung" hat befohlen, dass Karneval gefeiert wird - so beurteilt Alfred Tetzlaff die Lage der Nation am Rosenmontag 1974. Aber weil er trotz allem letztlich ein pflichtbewusster Bürger ist, geht er mit seiner Familie zu seinem Freund Koslowski, um sich dort den Rosenmontagszug anzusehen. Dazu kommt Alfred aber nicht, was vor allem an seinem Kostüm liegt, das auf die anwesenden Frauen offenbar eine starke Wirkung hat.
15. Frühjahrsputz
Else Tetzlaff und Rita gehen einem großen Ereignis entgegen: dem Frühjahrsputz. Michi verhält sich solidarisch - und spielt den Zuschauer beim Großreinemachen. Natürlich geht einer diesem häuslichen Spektakel lieber aus dem Weg. Familien-Oberhaupt Alfred will stattdessen zum Fußball. Immerhin spielt Hertha BSC bei Schalke 04 und Alfred als Mann mit Berliner Vergangenheit hält natürlich zu Hertha. Was ihm allgemeines Unverständnis einträgt und was ihn die Mitfahrgelegenheit im Auto von Freund Koslowski kostet. Denn Alfred ist zwar mit einer riesigen blau-weißen Fahne unterwegs, aber leider der falschen. Finden alle, nur Alfred.
16. Selbstbedienung
Beim Bezahlen im Supermarkt stellt Else sich ungeschickt an und fällt so den Manager, Herrn Fränkel, auf. Er unterstellt ihr, sie habe eine Packung Müllbeutel entwenden wollen und droht mit der Polizei. In Panik stimmt sie einer Wohnungsdurchsuchung zu. Else beichtet den Kindern ihr Erlebnis und verschweigt ihr Missgeschick vor Alfred. Als Herr Fränkel schließlich vor der Tür steht, kommt Elses Missgeschick heraus, doch Fränkel sieht ein, dass es sich tatsächlich um ein Versehen handelt. Doch da wird Alfred ziemlich frech - letztendlich erteilt Herr Fränkel der ganzen Familie Tetzlaff vorsorglich Hausverbot in allen Filialen.
17. Besuch aus der Ostzone
Die Beziehungen zur damaligen DDR begannen sich gerade auf politischer Seite etwas aufzulockern. Die ideologischen Grenzen aber waren im wahrsten Sinne des Wortes „zugemauert“. Und in dieser Situation steht der Familie Tetzlaff Besuch ins Haus – ein eigentlich freudiger Anlass. Michaels Eltern wollen endlich ihre angeheirateten Verwandten kennenlernen.
18. Urlaubsvorbereitung
Die Tetzlaffs wollen ihren Urlaub zum ersten Mal im Ausland verbringen, allerdings hat Alfred an jedem Ort etwas auszusetzen. Während Else und die Kinder ins Reisebüro gehen, probiert Alfred einen Taucheranzug aus, den er sich von Koslowski geliehen hat. Als Else vom Reisebüro aus in der Telefonzelle anruft, verlässt Alfred im Taucheranzug das Haus und wird, weil er sich nicht ausweisen kann, von einem Polizeibeamten in Gewahrsam genommen.
19. Tapetenwechsel
Dass Alfred seiner Familie das Leben im heimischen Reihenhaus nicht gerade leicht macht, hat sich wahrscheinlich herumgesprochen. Jedenfalls erhalten Rita und Michael den Tipp, dass in der Nähe ihres jetzigen gemütlichen Heimes ein Haus frei geworden ist und sie überlegen, ob sie nicht umziehen sollten.
20. Der Staatsfeind
Merkwürdiges tut sich in Alfreds Umgebung: Wenn man Gerüchten glauben darf, zieht ein Fremder Erkundigungen ein über Alfred und über seinen besten Freund Koslowski. Was hat das zu bedeuten? Alfred ist zutiefst beunruhigt und erforscht sein Gewissen, und das ist nun leider überhaupt nicht rein. Eines Tages erscheint der Unbekannte auch bei Tetzlaff und Alfred ist wieder mal in Hochform.
21. Der Sittenstrolch
Während Else mit Ruth Suhrbier einkaufen war, soll sich im nahen Park ein Exhibitionist gezeigt haben. In der Küche reizt Alfred Ruth dazu, ihren Busen zu entblößen. Nachdem Else das verhindert hat und Alfred seine Ansichten über Evolution kundgetan hat, kommt ein Polizist und stellt Alfred zweideutige Fragen. So muss Alfred zugeben, dass er im Park uriniert hat und dabei zufällig von jemandem gesehen worden ist.

Filmzitat

„Das ist kein Mond…“

Star Wars