Sony bringt „Django/Zorro“ zurück ins Spiel – Tarantino gibt grünes Licht für Filmprojekt

Sony Pictures arbeitet an einer Kinoadaption des Comic-Crossovers Django/Zorro und holt damit ein Projekt zurück, über das in Hollywood seit Jahren immer wieder gesprochen wurde. Grundlage ist die siebenteilige Comicreihe, die Quentin Tarantino gemeinsam mit Matt Wagner entwickelt hatte. Tarantino selbst wird diesmal nicht Regie führen, soll dem Vorhaben aber ausdrücklich zugestimmt haben.

Für das Drehbuch wurde Brian Helgeland verpflichtet, der unter anderem für L.A. Confidential einen Oscar gewann. Nach aktuellem Stand schreibt Helgeland keine direkte Comic-Adaption, sondern eine neue Geschichte, die an die Vorlage anschließt. Das Projekt befindet sich derzeit noch in einer frühen Entwicklungsphase, ein Regisseur steht noch nicht fest.

In der Comicvorlage trifft Django Jahre nach den Ereignissen aus Django Unchained auf Don Diego de la Vega, also die klassische Zorro-Figur. Gemeinsam geraten beide in einen neuen Konflikt im amerikanischen Südwesten. Branchenportale gehen davon aus, dass sich die Filmversion stärker auf eine jüngere Zorro-Interpretation konzentrieren könnte – also eher nicht direkt an die bekannte Version aus The Mask of Zorro anknüpft.

Ob Jamie Foxx erneut als Django zurückkehrt, ist bislang offen. Auch Antonio Banderas ist bisher nicht offiziell beteiligt. Beide Namen werden aber seit Jahren mit dem Projekt verbunden. Banderas hatte schon früher bestätigt, dass Tarantino ihm die Idee persönlich vorgestellt hatte.

Ganz neu ist die Idee nicht: Bereits vor einigen Jahren war zwischenzeitlich geplant, dass Jerrod Carmichael eine Drehbuchfassung schreibt. Damals verschwand das Projekt jedoch wieder aus dem Fokus. Jetzt scheint Sony einen neuen Anlauf zu nehmen – und damit möglicherweise doch noch eine ungewöhnliche Fortsetzung eines der bekanntesten Tarantino-Filme auf die Leinwand zu bringen.


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